Hacker-Angriffe Zorn gegen Chinas Internetspione wächst

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Chinesische Regierung streitet alles ab

Zuvor hatten Cyber-Spione Blaupausen für eine der fortschrittlichsten Waffen der Welt geklaut. Sie haben bereits 2009 Daten des Kampfflugzeugs F-35 von Computern des Rüstungsherstellers Lockheed Martin heruntergeladen. Einen noch größeren Maßstab hatte ein Netzwerk gekaperter Rechner, das „Ghostnet“, das kanadische Forscher der Universität Toronot aufgedeckt haben. Vom westchinesischen Chengdu aus sollen die Angreifer in 1200 Systemen in über hundert Ländern vorgedrungen sein, darunter Redaktionen, Außenministerien und so ziemlich alle Tibet-Organisationen weltweit.

Die chinesische Regierung streitet unterdessen eine Beteiligung an den Angriffen an. Ohne Belege sollten keine Anschuldigungen erhoben werden, sagte ein Sprecher. „Die internationale Gemeinschaft sollte ihre Kooperation vertiefen und das gemeinsame Problem zusammen angehen.“

In vielen dieser Fälle sitzen die Übeltäter tatsächlich nicht in China, obwohl dort der technische Ursprungsort der Angriffe liegt. Denn mehr als eine halbe Milliarden Menschen sind in China bereits online – und viele stellen sich dabei jedoch ziemlich ahnungs- und sorglos an. „In China laufen die meisten PCs immer noch mit geklauten, uralten Windows-Versionen ohne Updates“, sagt IT-Experte Gerstenberger.

Die chinesischen Privatnutzer installieren immer noch ohne Problembewusstsein alle möglichen kleine Spiele und Anwendungen aus dem Netz – „Hauptsache, es ist süß und niedlich“, so Gerstenberger. Damit wird das bevölkerungsreiche Land zur Brutstätte sogenannter „Botnetze“, also Verbünden aus Zombie-Computern. Diese werden von böswilligen Kriminellen ferngesteuert . Die Hintermänner finden sich oft in den USA, in Russland oder in Israel.

"Cyber-Truppen" gegen die Feinde des Landes
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11 Kommentare zu "Hacker-Angriffe: Zorn gegen Chinas Internetspione wächst"

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  • Ihre Ignoranz ist schwer zu toppen! So etwas kann nur jemand posten, der sich wenig bis gar nicht mit dem Land auseinandergesetzt hat.

  • dieser Kommentar ist rassistisch! So etwas kann nur jemand posten, der von dem Land keine Ahnung hat.

  • Fairness ist gut, aber bitte nicht als Einwegventil..

    http://de.wikipedia.org/wiki/Echelon

  • Ich bitte das HB auch etwas differenzierter vorzugehen. China-Bashing ist ja arg in Mode, aber eine gründliche Recherche erwarte ich schon. Welche Hackerangriffe haben die USA denn schon bereits gestartet? Stünde dieses Recht China nicht auch zu, wenn denn bewiesen wäre, dass der Hackerangriff tatsächlich auch China kam?

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Bei chinesischen Hackern im "Cyber War" denkt man unversehens an riesige Datensammlungen westlicher Antivirenprogrammhersteller (bei Symantec sollen NSA und die CIA sozusagen schon fast zur Betriebsfamilie gehören), die ihrer "zweckgerichteten Nutzung" harren.
    Vlt ist das gemeint mit dem BigData-Rush, mit dem HB-Online zusammen mit dem Sponsoring Partner IBM heute aufmacht.

  • @Sam_Hawkins

    China die größe Militätmacht der Welt? Hahahaha, der war gut.
    btt: Einfach die Kabel nach China kappen.Dann sind die Hacker nicht mehr gefährlich.

  • @SCHMIWI

    Sie Träumer :) Wissen Sie denn nicht, dass China die größte Militärmacht der Welt ist und nur einen Vorwand bräuchte um zuzuschlagen? Die USA wäre schön blöde, China diesen Vorwand zu geben. Und die USA hätte keinen Stich gegen China, die insgeheim von den Russen unterstützt werden würden. Aber ich gebe Ihnen recht, ich wäre auch lieber weg, als ein Sklave des menschenverachtenden chinesischen Systems zu sein.

    Dennoch - diese Sprüche von Konsequenzen gegen die chinesischen Hackerangriffe sind lächerlich.

  • hallo fmk, Ich lese diese Zeitung wirklich genre, aber diese Berichtreihe ueber Chinas Hacker ist sehr verallgemeinernd und hat schon was Rassistisches. Also solange es keine eindeutigen Beweise gibt, kann niemanden beschuldigen. Vor Allem jeder kann eine ip Von ausserhalb benutzen. Das finde ich nicht so gut recherchiert. Ein schlechter Chinese macht noch lange kein schlechtes China, wenn es denn Einer ist. Praedikat Bild niveau.

  • @Sam Hawkins

    Die USA könnten aus 1000.000.000 Chinesen ganz schnell 100.000.000 machen....wachen SIE auf und schnuppern den Kaffee. Ich persönlich würde auch lieber im Atomaren Feuerball verdampfen anstatt irgendwelchen Chinesen zu huldigen. Die Deutsche Linke hat keinen Plan und ist einfach nur devot wie immer. Wer Hunde lebendig in einen Kochtopf stopft....hat auf dieser Scheisskugel nichts zu melden....und das ist gut so.

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