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Hackerangriff auf Sony Bekam Nordkorea Hilfe aus dem Ausland?

Der Hackerangriff auf Sony beschäftigt die USA. Einem Insider zufolge wollen die Behörden nun herausfinden, ob bei der Attacke auch Experten aus dem Ausland halfen. Das FBI dementierte umgehend.
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Ein Hackerangriff auf Sony sollte „The Interview“ verhindern. Nun prüft die USA offenbar, ob an der Attacke auch ausländische Experten mitarbeiteten. Quelle: ap

Ein Hackerangriff auf Sony sollte „The Interview“ verhindern. Nun prüft die USA offenbar, ob an der Attacke auch ausländische Experten mitarbeiteten.

(Foto: ap)

Washington/Boston Die US-Behörden prüfen einem Insider zufolge, ob Nordkorea für die Cyberattacke auf Sony auch Experten aus dem Ausland hinzuzog. Ein mit den Ermittlungen vertrauter US-Vertreter sagte am Montag, die nordkoreanischen Hacker dürften mit einem derartig anspruchsvollen Angriff überfordert sein. Daher werde der Möglichkeit nachgegangen, dass Teilaufgaben „nach außen vergeben“ worden seien. Die US-Bundespolizei FBI widersprach auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters dieser Darstellung. Es gebe keine glaubwürdigen Hinweise, dass jemand außer der Regierung in Pjöngjang für den Angriff verantwortlich sei.

Nordkorea hat jede Beteiligung an dem Datendiebstahl im vergangenen Monat zurückgewiesen. Einige Experten haben Zweifel geäußert, dass das abgeschottete kommunistische Land hinter dem Angriff auf Sonys US-Filmtochter steht. Das Beratungsunternehmen Taia Global vermutet dahinter nach eigenen Angaben eher Russland als Ursprung der Attacke, das Sicherheitsunternehmen Norse einen Insider bei Sony. Bei dem Angriff wurden massenhaft Firmendaten entwendet und im Internet veröffentlicht.

Mit dem Hackerangriff auf Sony sollte die Ausstrahlung des Film „The Interview“, in dem es um ein Mordkomplott am nordkoreanischen Führer geht, verhindert werden. Das schlug allerdings fehl: Sony veröffentlichte den Film zu Weihnachten – und feiert nun den bisher erfolgreichsten Online-Film.

  • rtr
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