Halbleiter-Geschäft IBM mistet weiter aus

Nach dem Verkauf der Server-Sparte überprüft IBM nun die Veräußerung des Halbleiter-Geschäfts. Das ist aber noch keine beschlossene Sache. IBM könnte ein Gemeinschaftsunternehmen für die Chip-Aktivitäten gründen.
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Ein IBM-Prozessor: Der Ausstieg aus dem Halbleiter-Geschäft wäre für IBM ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem Software- und Dienstleistungskonzern. Quelle: Reuters

Ein IBM-Prozessor: Der Ausstieg aus dem Halbleiter-Geschäft wäre für IBM ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem Software- und Dienstleistungskonzern.

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BangaloreNach dem Verkauf eines Teils seiner Server-Sparte an Lenovo prüft IBM einem Medienbericht zufolge eine Veräußerung seines Halbleiter-Geschäfts. Goldman Sachs sei damit beauftragt worden, mögliche Käufer zu finden, berichtete die „Financial Times“ in der Nacht zu Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Letztlich sei es allerdings auch möglich, dass der US-Konzern ein Gemeinschaftsunternehmen für seine Chip-Aktivitäten gründe. IBM war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Der Ausstieg aus dem Halbleiter-Geschäft wäre für IBM ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem Software- und Dienstleistungskonzern. Das Hardware-Segment, zu dem auch das jüngst für 2,3 Milliarden Dollar an den chinesischen PC-Giganten Lenovo verkaufte x86-Server-Geschäft gehörte, bereitet den Amerikanern seit Jahren Probleme.

Während der Konzernumsatz im Schlussquartal 2013 um fünf Prozent auf 27,7 Milliarden Dollar zurückging, brachen die Erlöse in der Hardware-Sparte sogar um rund ein Viertel auf 4,3 Milliarden Dollar ein. Der Verkauf von Chips steht in diesem Bereich lediglich für rund ein Zehntel des Umsatzes.

  • rtr
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