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Halbleitergeschäft an Globalfoundries IBM gibt Sparte ab – und zahlt Milliarden drauf

IBM will sich auf das Software- und Cloud-Geschäft konzentrieren. Daher trennt sich der Konzern von der Halbleitersparte. Chiphersteller Globalfoundries übernimmt – und erhält von IBM noch viel Geld obendrauf.
20.10.2014 Update: 20.10.2014 - 13:06 Uhr Kommentieren
IBM-Rechner „Watson“: Der Technologiekonzern zahlt Geld für den Verkauf seiner Halbleitersparte. Quelle: ap

IBM-Rechner „Watson“: Der Technologiekonzern zahlt Geld für den Verkauf seiner Halbleitersparte.

(Foto: ap)

Bangalore IBM gibt seine Verluste schreibende Halbleitersparte an den Auftrags-Chiphersteller Globalfoundries ab und muss dafür draufzahlen. Globalfoundries erhalte dafür in den nächsten drei Jahren 1,5 Milliarden Dollar, wie der US-Technologiekonzern am Montag mitteilte. Das Unternehmen werde zudem in den kommenden zehn Jahren der exklusive IBM-Lieferant von verschiedenen Chips.

Die Trennung von der Sparte werde zu einer Belastung des Vorsteuer-Ergebnisses von 4,7 Milliarden Dollar im dritten Quartal führen. Die gesamte Quartalsbilanz will IBM nach Börsenschluss in den USA vorlegen.

IBM konzentriert sich inzwischen auf lukrativere Geschäfte mit Software und dem boomenden Cloud Computing zur Datenauslagerung ins Internet. Dazu hat der Konzern in den vergangenen zehn Jahren Firmenteile mit einem jährlichen Gesamtjahresumsatz von 16 Milliarden Dollar verkauft. Zuletzt ging die Sparte für Kleinserver an den chinesischen Computer-Konzern Lenovo, der auch schon vor Jahren das PC-Geschäft von IBM übernommen hatte.

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