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Halbleiterkonzern Infineon schraubt Gewinnziel nach unten

Die Industrie erwartet schlechtere Geschäfte und gibt Ausrüstern und Zulieferern wie Infineon weniger Aufträge. Der Münchner Chipkonzern hat seine Prognose gesenkt und wird von der Börse abgestraft.
26.06.2012 - 18:22 Uhr Kommentieren
Der Halbleiterkonzern Infineon hat seine Gewinnziele deutlich nach unten korrigiert. Quelle: dpa

Der Halbleiterkonzern Infineon hat seine Gewinnziele deutlich nach unten korrigiert.

(Foto: dpa)

München Der Halbleiterkonzern Infineon hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für dieses Jahr kräftig gesenkt. Der Absatz liege unter den Erwartungen, erklärte der Industriezulieferer am Dienstag in Neubiberg bei München. Der Aktienkurs brach daraufhin um mehr als zehn Prozent ein.

Schon im Mai hatte Infineon von einer schwachen Chip-Nachfrage der Industrie allgemein berichtet - aber weil die Nachfrage der Automobilindustrie glänzend lief, seine Prognose sogar noch einen Tick erhöht. Jetzt rudert das Unternehmen wieder zurück und peilt einen Umsatzrückgang von 4,0 Milliarden auf annähernd 3,8 Milliarden Euro und einen Gewinnrückgang von 789 Millionen auf eine Größenordnung von etwa 500 Millionen Euro an.

Als Industriezulieferer und -ausrüster spürt der Chiphersteller konjunkturelle Veränderungen besonders früh. „Für das laufende dritte Quartal wird nun mit einem im Vergleich zum Vorquartal leicht rückläufigen Umsatz und einer Gesamtsegmentergebnis-Marge von rund 12 Prozent gerechnet“, teilte Infineon mit. Von September bis März hatte das Unternehmen eine Marge von fast 15 Prozent erreicht. Im vierten Geschäftsquartal dürften Umsatz und Marge im Vergleich zum dritten Quartal etwa konstant bleiben, kündigte der Konzern weiter an. Seine nächste Zwischenbilanz will Infineon am 31. Juli veröffentlichen.

Infineon-Aktionäre hatten in den vergangenen Wochen bereits zweimal schlechte Nachrichten bekommen: Vorstandschef Peter Bauer, der Infineon in den vergangenen Jahren saniert und aus den roten Zahlen geholt hatte, wird sein Amt dieses Jahr krankheitsbedingt aufgeben. Und der Insolvenzverwalter der ehemaligen Speichertochter Qimonda hat seine Schadenersatzklage gegen den einstigen Mutterkonzern auf über 3 Milliarden Euro erhöht.

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