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Handelsblatt-Event Die Reise in die Zukunft

In Zeiten der digitalen Transformation wandeln sich viele Lebensbereiche: So auch das Reisen. Ein Team aus Digital-Strategen und Journalisten sucht auf einer Recherchereise nach Antworten. Die Bilanz des ersten Tages.
13.10.2015 - 15:00 Uhr
Diskutieren über die Zukunft der Reisewirtschaft: Handelsblatt-Redakteurin Britta Weddeling, Alexander Lautz von der Deutschen Telekom (l.) und Till Grusche von der Agentur Huge (r.).
Handelsblatt

Diskutieren über die Zukunft der Reisewirtschaft: Handelsblatt-Redakteurin Britta Weddeling, Alexander Lautz von der Deutschen Telekom (l.) und Till Grusche von der Agentur Huge (r.).

Düsseldorf Der Dreisatz der Innovation lautet für manch einen: Apple, Google und Facebook. Technische Innovationen kommen aus dem Silicon Valley – und nicht unbedingt aus Bonn. Doch auch im beschaulichen Rheinland gibt es Vordenker. Es scheint, als habe sich etwas verändert.

Auch was das Reisen betrifft. Wie wandelt sich die Reisewirtschaft in Zeiten der digitalen Transformation? Genau diese Frage haben sich ein Team aus Journalisten des Handelsblatts und Strategen von der US-amerikanischen Agentur Huge gestellt. Entstanden ist dabei ein ungewöhnliches Format: Die Mischung aus Konferenz und Recherche-Reise heißt „Pop-Up-Studio“. Dabei handelt es sich um eine neue, experimentelle und interaktive Zusammenarbeit einer Wirtschaftsredaktion und der Firma aus Brooklyn.

Huge, ist eine der großen Digital-Agenturen aus den USA: Zu ihren Kunden gehören Google und Nike. Auch US-Präsident Barack Obama lässt sich von den Kreativen beraten. Bislang ist die Agentur nur in den USA aktiv, doch jetzt will sie auch nach Europa.

Die wertvollsten Start-ups der Welt
Platz 10: Dropbox
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Der in San Francisco ansässige Anbieter von Web-Speicher zählt bereits mehr als 400 Millionen private Nutzer und wird zurzeit von 500 Unternehmen verwendet. Nach eigenen Angaben des Cloud-Unternehmens werden alle 24 Stunden 1,2 Milliarden Dateien in der Dropbox gespeichert. Seit der Gründung 2007 hat das Startup 0,6 Milliarden Dollar von Investoren wie Black Rock oder Goldman Sachs erhalten. Heute ist ihr Investment geschätzte zehn Milliarden Dollar wert. Damit liegt Dropbox auf Platz zehn im aktuellen Ranking des Wall Street Journal.

(Foto: PR)
Platz 9: Pinterest
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Das soziale Bildernetzwerk bietet Nutzern die Möglichkeit, Fotos auf virtuellen Pinnwänden zu teilen, liken oder kommentieren. Das 2010 in San Francisco gegründete Startup verfügt heute über weitere Unternehmenssitze in New York, Chicago, Los Angeles, Atlanta, London, Paris, Berlin, Tokyo und Sao Paulo mit insgesamt über 500 Mitarbeitern. Der Unternehmenswert beläuft sich auf satte elf Milliarden Dollar, 1,3 Milliarden haben fremde Kapitalgeber bis heute in das Netzwerk investiert. Platz neun für das von drei Studenten gegründete Start-up.

(Foto: dpa)
Platz 8: SpaceX
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Das Raumfahrt-Startup von Tesla-Gründer Elon Musk hat bereits fünf Trägerraketen ins All befördert. Gegründet wurde Space Exploration Technologies, wie das Unternehmen vollständig heißt, bereits 2002, und hat sich seitdem mehrfach Geld bei Investoren geholt, insgesamt 1,1 Milliarden Dollar. Die Bewertung ist mit 12 Milliarden Dollar üppig.

(Foto: ap)
Platz 7: Didi Kuaidi
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Auch die chinesische Taxi-App Didi Kuaidi ist für Kapitalgeber interessant: so flossen bereits 3 Milliarden Dollar in das Startup von Cheng Wei. Fahrdienstanbieter wie Uber oder Didi Kuaidi erfreuen sich in China immer größerer Beliebtheit. Davon profitiert der nun 15 Milliarden Euro schwere Dienstleister und landet auf Platz sieben im Ranking der Venture-Kapital-Firmen.

(Foto: ap)
Platz 6: Flipkart
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Der virtuelle Marktplatz flipkart wurde 2007 von den Absolventen des Indian Institute of Technology Delhi, Sachin und Binny Bansal, gegründet. Seitdem haben verschiedene indische Investoren 3 Milliarden Dollar in das E-Commerce-Startup investiert, das mittlerweile fünf Mal so viel wert ist (15 Milliarden Dollar).

(Foto: Reuters)
Platz 5: Snapchat
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Das erst 2011 in Los Angeles gegründete Startup Snapchat mit einem Wert von 16 Milliarden Dollar zählt heute zu den wertvollsten, nicht börsennotierten Unternehmen der Welt. Insgesamt 1,2 Milliarden Dollar haben US-amerikanische Kapitalgeber bereits in den Instant-Messaging-Dienst investiert. Die App, die sowohl für Smartphones als auch Tablets verfügbar ist, macht den Versand von Fotos an Freunde möglich. Das Revolutionäre: die Dateien sind nur wenige Sekunden sichtbar und zerstören sich dann selbst. Die Wiederherstellung ist allerdings innerhalb der Ordnerstruktur des eigenen Geräts möglich. Dieser kleine Umweg scheint den besonderen Reiz für Nutzer auszumachen.

(Foto: dpa)
Platz 4: Palantir
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Auch das vor einigen Jahren noch wenig bekannte Startup-Unternehmen Palantir Technologies aus Palo Alto im Silicon Valley schafft es in die Top Fünf des Rankings. 1,5 Milliarden Dollar investierten Kapitalgeber in den 20 Milliarden schweren Entwickler von Software, der in der Lage ist, Informationen aus verschiedensten Quellen miteinander zu verknüpfen und auszuwerten. Das weiß man nicht nur bei Hedgefonds gewinnbringend zu nutzen, um Markttrends herauszufiltern. Auch die US-Regierung nutzt eine Variante des Systems zum Jagen nach Terroristen, wobei Banküberweisungen, Einkäufe, Berichte von Fahndern und öffentliche Quellen wie das Internet, Facebook und Twitter zusammengeführt werden.

(Foto: Screenshot)

Die Idee hinter dem Pop-Up-Studio ist die Suche – wie sie auch Journalisten interessiert – nach lokalen Geschichten bei einem globalen Thema, wie etwa der Digitalisierung. Grundsätzlich interessiert die Gruppe, was eine Region über den digitalen Wandel erzählen kann. Wie wirkt er sich aus? Und welche Antworten haben Unternehmer in der Region parat?

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    Das Popup-Studio ist ein soziales Experiment mit offenem Ende – und ein Versuch, Video, Text und soziale Medien zusammenzubringen. Die Ergebnisse der neuen Kooperation werden am kommenden Donnerstag in der Kuppel des Düsseldorfer Ständehauses vorgestellt und diskutiert – mit hochrangingen Vertretern aus Wirtschaft und der Medienbranche.

    Das Thema des aktuellen Pop-up-Studios: Reise – in all ihren Formen. Sowohl wortwörtlich: Wie werden sich Reise und Reisewirtschaft verändern und was bedeutet Digitalisierung für die Mobilität der Menschen? Doch ebenso von Interesse für Journalisten wie auch für die Digital-Strategen von Huge, ist die Frage, welche Roadmap Unternehmen für die Reise in die digitale Zukunft schon entworfen haben.

    Auf der Suche nach Antworten geht es drei Tage lang quer durchs Rheinland. Mit dem Bus überall dahin, wo kluge Köpfe die digitale Welt vordenken. Mit im Gepäck: ein Kamerateam und natürlich jede Menge Fragen. Das ist das Pop-up-Studio. Tag eins beginnt bei der Deutschen Telekom. 

    Erstes Thema hier: die Mobilität der Zukunft. Auf der Autobahn A9 zwischen München und Nürnberg wird sie schon getestet – mit selbstfahrenden Autos. Die sollen schon bald Normalität werden. Bevor wir unserem Auto aber jetzt das Lenken überlassen, wird es erst einmal ein Teil unseres Zuhauses, glaubt Alexander Lautz von der Deutschen Telekom. Telefon, WiFi, Entertainment – die Unterhaltung wird das Fahrerlebnis. Das sieht dann so aus:

    Lautz prognostiziert: „In fünf bis zehn Jahren wird das Smartphone nicht mehr die Bedeutung haben, die es jetzt hat. Wir werden wesentlich direkter kommunizieren als ständig auf ein kleines Display zu schauen. Zum Beispiel über Datenbrillen, kleine Kopfhörer, die im Ohr sitzen, und irgendwann sogar über Implantate.“ Das klingt fast so, als würde der Experte den Tod des Smartphones voraussagen. 

    Die Verschmelzung von Mensch und Maschine könnte eine ziemliche Herausforderung für Unternehmen werden – gerade im datenschutzliebenden Deutschland. Denn wollen Kunden tatsächlich, dass Firmen ihnen – im wahrsten Sinne des Wortes – so tief unter die Haut gehen?

    „Zu viele Wahlmöglichkeiten überfordern uns“
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