Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Handelsblatt-Tagung Künstliche Intelligenz Wenn das Auto die Emotionen des Fahrers erkennt

Seite 2 von 2:
Die Wall Street stellt scharenweise KI-Experten ein

 

Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten setzt auch die Finanzindustrie große Hoffnungen in künstliche Intelligenz. „Die Wall Street stellt gerade viele Experten ein“, berichtete Damian Borth vom DFKI. So könnten Händler ihre Risikomodelle besser gestalten oder Versicherungen Satellitenbilder auswerten.

Auch bei den Retail-Banken besteht Potenzial – „künstliche Intelligenz ist bei uns ein wesentliches Thema“, berichtete Vordenkerin Sabine Schoon. Die Technologie biete Möglichkeiten, den Absatz zu steigern, die Abläufe effizienter zu gestalten und um bessere Kundenbeziehungen.

In der Vermögensverwaltung setzt Comdirekt schon seit einem Jahr auf KI. Jede Nacht überprüfen Algorithmen, ob die Geldanlagen noch zu den Zielen der Kunden passen. Die Software berechne jedes Mal aufs Neue das optimale Portfolio, sagte Schoon. Allerdings würde das Vermögen nicht jedes Mal umgeschichtet, das würden letzten Ende ohnehin Menschen entscheiden und nicht Maschinen

Comdirect experimentiert zudem mit Spracherkennung, etwa bei Amazons Alexa, wo die Kunden Börsenkurse abfragen können. „Das macht den Menschen Spaß“, so Schoon. Ob es möglich sein soll, per Kommando Geld zu überweisen, müsse man dann sehen.

Viele Technologien sind nicht auf eine Branche beschränkt. Das Münchner Start-up Brighter AI hat beispielsweise eine Software entwickelt, die Kamerabilder in Echtzeit um zusätzliche Informationen anreichert. Sie taugt einerseits für Assistenzsysteme, die Autofahrern bei Nebel zeigen, was auf den Straßen los ist. Andererseits kann sie Sicherheitskameras aufrüsten, indem sie auch aus pixeligen Bildern erkennbare Porträts extrahiert.

Ähnlich ist es bei der Technologie von Tawny: Das Start-up nutzt eine Bilderkennung, um die Emotionen von Menschen zu analysieren – die Mimik gibt darüber Aufschluss. Produkte und Dienstleistungen sollen sich so automatisch auf Menschen einstellen können. Das Auto könnte so auf den Wüterich einwirken, oder ein persönlicher Assistent sich auf den Sprecher einstellen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Handelsblatt-Tagung Künstliche Intelligenz - Wenn das Auto die Emotionen des Fahrers erkennt

0 Kommentare zu "Handelsblatt-Tagung Künstliche Intelligenz: Wenn das Auto die Emotionen des Fahrers erkennt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%