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Handy-Konzern Nokia-Krise setzt Foxconn schwer zu

Handy-Fertiger Foxconn International ist im ersten Halbjahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Grund dafür ist die Krise seines Hauptkunden Nokia. Das Foxconn-Minus betrug den Angaben zufolge 226,1 Millionen Dollar.
27.08.2012 - 19:08 Uhr Kommentieren
Stürmische Zeiten: Foxconn leidet unter Verlusten. Quelle: dpa

Stürmische Zeiten: Foxconn leidet unter Verlusten.

(Foto: dpa)

Hongkong Die Krise seines Hauptkunden Nokia setzt dem weltgrößten Handy-Auftragsfertiger Foxconn International schwer zu. Das Unternehmen verbuchte nach eigenen Angaben vom Montag im ersten Halbjahr den höchsten Verlust seit seinem Börsengang 2005. Das Minus betrug unter dem Strich 226,1 Millionen Dollar nach einem Fehlbetrag von 17,65 Millionen Dollar vor einem Jahr.

Bereits im April hatte Foxconn International wegen der im Zuge des Smartphone-Booms gesunkenen Nachfrage nach herkömmlichen Handys vor einem höheren Verlust gewarnt. Dem asiatischen Konzern macht vor allem zu schaffen, dass Anbieter wie Nokia und Motorola Mobility nicht nur weniger Handys in Auftrag geben sondern wegen des Preiskampfes auch weniger dafür zahlen.

Das Unternehmen durchlebt eine gegenläufige Entwicklung zum taiwanischen Mutterkonzern Foxconn Technology, der unter anderem die iPhones und iPads von Apple montiert und mit der Fertigung kaum nachkommt. Auch für die zweite Jahreshälfte zeigte sich Foxconn wegen der weltweiten Konjunkturabschwächung pessimistisch.

Das Unternehmen werde sich darauf konzentrieren, die Kosten zu senken, sagte ein Sprecher. „Wir haben eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung. Dazu zählt eine stärkere Automatisierung in bestimmten Teilen unserer Produktionslinie“, ergänzte er. Die Aktien von Foxconn International sind in diesem Jahr über 40 Prozent eingebrochen.

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