Hardware- und Smartphone-Sparten Microsoft läutet erneut Stellenabbau ein

Erneut will Microsoft massiv Arbeitsplätze streichen: Nachdem im vergangenen Sommer bereits 18.000 Stellen gestrichen wurden, soll es diesmal Mitarbeiter aus der Hardware-Sparte und dem Smartphone-Geschäft treffen.
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Vom Stellenabbau betroffen sind auch Mitarbeiter des von Nokia übernommenen Smartphone-Geschäfts. Quelle: ap
Microsoft-Smartphones

Vom Stellenabbau betroffen sind auch Mitarbeiter des von Nokia übernommenen Smartphone-Geschäfts.

(Foto: ap)

BangaloreMicrosoft will einem Zeitungsbericht zufolge erneut massiv Arbeitsplätze streichen. Die neue Entlassungsrunde solle noch am Mittwoch verkündet werden, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf Insider. Der Stellenabbau werde vor allem Mitarbeiter der Hardware-Sparte und des von Nokia übernommenen Smartphone-Geschäfts betreffen.

Im Sommer vergangenen Jahres hatte der Software-Riese mit dem Wegfall von 18.000 der insgesamt 127.000 Arbeitsplätze den größten Stellenabbau seit der Gründung des Unternehmens vor 39 Jahren angekündigt.

Hassobjekt, Marktbeherrscher, Nachahmer
Gründertruppe
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Die Belegschaft von Microsoft im Jahr 1978 mit den beiden Microsoft-Gründern Bill Gates (erste Reihe, links) und Paul Allen (erste Reihe, rechts). Gegründet wurde die Firma am 4. April 1975 in Albuquerque, New Mexico. (Foto: Microsoft/dpa)

Gründer Bill Gates (r.) und Paul Allen
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Im Jahr 1981 posieren Bill Gates (rechts) und Paul Allen.

Bill Gates hat sich mittlerweile auf eine Beraterrolle im Unternehmen zurückgezogen und ist als Philanthrop tätig. Paul Allen hat ebenfalls Milliarden mit Microsoft gemacht, spendet einen Teil seines Vermögens. Er investiert aber auch etwa in Sport-Mannschaften. Ihm gehören die Seattle Seahawks (American Football) und die Portland Trail Blazers (Basketball).

MS DOS
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Die Basis für den Firmenerfolg legten Allen und Gates mit dem Betriebssystem MS-DOS, das Computern Leben einhauchte. Die grafiklose Bedienoberfläche war lange ein Weg, um auch das spätere Betriebssystem Windows aus dem Hause Microsoft zu konfigurieren. In Abwandlungen hat die grafiklose Bedienoberfläche bis heute überlebt.

Windows 1.0
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Die Packung der ersten Version des Betriebssystems Microsoft Windows. Das damals als Erweiterung zu MS-DOS veröffentlichte Programm kam erstmals 1985 auf den Markt. In den Folgejahren sollte Windows das Fundament für ein Milliardenimperium werden. Es war allerdings nicht das erste Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche – IBM und Apple hatten bereits vorher die Idee umgesetzt. (Foto: Szilveszter Farkas)

Der junge Bill Gates
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Ein undatiertes Foto zeigt den jungen Bill Gates in seinem Arbeitszimmer. Zum Start von Windows 1.0 gab es weltweit lediglich sechs Millionen Personal Computer. Erst rund fünf Jahre später, im Jahr 1990, gelang dem Software-Entwickler aus Redmond ein durchschlagender Erfolg mit Windows 3.0.

Windows 95
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Bill Gates bei der Präsentation der Version 95 des Betriebssystems im Jahr 1995. Vor allem die dafür entwickelten Büroprogramme wie Word, Excel und Powerpoint helfen Microsoft, den Marktanteil Mitte und Ende der 90er-Jahre auf über 90 Prozent auszubauen.

Apple versus Microsoft
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1998 präsentiert der mittlerweile verstorbene Apple-Chef Steve Jobs „Microsoft Office Macintosh Edition“. Damals hauchte die Microsoft-Software dem darbenden Konkurrenten Apple Leben ein. Doch mittlerweile stellt Apple den Rivalen aus Seattle in vielen Belangen in den Schatten.

  • rtr
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