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Herausgabe des „National Geographic“ untersagt Kartellamt schiebt Gruner + Jahr einen Riegel vor

Das Bundeskartellamt hat dem Hamburger Verlag Gruner + Jahr nachträglich die Herausgabe der deutschsprachigen Version des Magazins „National Geographic“ untersagt.

HB BONN. Das Verbot sei erfolgt, weil der Verlag Gruner + Jahr den Markt für populäre Wissenszeitschriften in Deutschland damit zu stark beherrsche, teilte die Wettbewerbsbehörde am Montag in Bonn mit. Die deutsche Ausgabe des US-Magazins erscheint bereits seit 1999. Gruner + Jahr muss nun auf die Kartellamts- Entscheidung entweder durch gerichtliche Schritte oder eine andere Lizenz-Lösung reagieren.

Gruner + Jahr habe auf dem Lesermarkt für Wissenszeitschriften in Deutschland mit den Titeln „GEO“ und „P.M.“ schon zuvor mit mehr als 60 % über eine Markt beherrschende Stellung verfügt. Mit der deutschen Ausgabe von „National Geographic“ habe sich der Marktanteil auf rund 75 % erhöht.

Der Zusammenschluss war bereits im Jahr 1999 vollzogen worden. Das Kartellamt hatte aber erst im Sommer 2003 von dem Lizenzerwerb Kenntnis erlangt und Anfang 2004 ein Verfahren von Amts wegen eingeleitet. Gruner + Jahr hatte 1998 laut Kartellamt zwar die Gründung des paritätischen Gemeinschaftsunternehmens G+J/RBA mit dem spanischen Unternehmen RBA Publicaciones Internacionales (Barcelona), bei der Behörde angemeldet. Der geplante Lizenzerwerb für „National Geographic“ sei dabei jedoch nicht angegeben worden.

Das Kartellamt untersagte Gruner + Jahr zugleich auch den im April 2004 angemeldeten geplanten Erwerb aller Anteile und damit der alleinigen Kontrolle an dem Gemeinschaftsunternehmen. Die Unternehmen können gegen beide Beschlüsse beim Oberlandesgericht Düsseldorf Beschwerde einlegen.

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