Herrenmagazin Playboy startet „erotischen“ Musik-Streamingdienst

Streaming können nicht nur Apple und Co. – auch „Playboy“ will es jetzt wissen: Das Magazin startet ab sofort einen Streamingdienst für Musikvideos. Wie es sich für den Playboy gehört, geht es da natürlich „erotisch“ zu.
Die Erste, die Letzte, die Schönste
Dezember 1953
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Mit ihr fing alles an: Marilyn Monroe war das erste Cover-Häschen in der Geschichte des Playboy. Damals kostete eine Ausgabe des Männermagazins noch 50 Cent (US-Dollar) – etwa ein Viertel des heutigen Preises.

Wertvolle Debütausgabe
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Noch immer existieren einige Ausgaben des ersten Playboy-Hefts in gutem Zustand wie diese im Londoner Auktionshaus Christie’s. Deren Wert dürfte künftig steigen. Denn das Magazin will fortan auf die Darstellung nackter Frauen verzichten.

Stolzer Gründer
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Der Gründer signiert den Grundstein seines Männer-Imperiums: Hugh Hefner, Verleger und Chefredakteur der US-Ausgabe in Personalunion. Angefangen hat er nach der Schule 1944 als Kompanieschreiber der US-Armee. Ob er da wohl sein Gespür für Männerfantasien entwickelte?

Juli 1955
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In den letzten 60 Jahren haben sich viele Playboy-Cover auf ewig ins popkulturelle Gedächtnis gebrannt – darunter auch dieses Cover mit Janet Pilgrim. Das US-Model arbeitete als Büroangestellte beim Playboy, bis sie angeboten bekam, Playmate des Monats zu werden. Im Folgenden eine Auswahl der bedeutendsten Playboy-Cover seit 1953.

Mai 1965
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Erst Playmate des Monats Mai, dann Playmate des Jahres 1965: Model, Schauspielerin und Fotografin Donna Michelle.

Juni 1965
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Nur einen Monat später bewies das französisch-amerikanische Model Maria McBane, dass es ein hübsches Gesicht auch ganz ohne nachte Haut aufs Playboy-Cover schaffen kann.

Juli 1969
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Gleich mehrmals aufs Cover schaffte es Barbi Benton – besonders in Erinnerung blieb aber vor allem diese Ausgabe.

New YorkDer „Playboy“ wagt einen weiteren Schritt in Richtung Moderne: Das Unternehmen hinter dem Herrenmagazin bietet ab sofort einen Streamingdienst für Musikvideos an, bei dem sich Models zu den Klängen räkeln. „Die Models sind mehr als nur sexy – sie sind der Fokus einer Geschichte, die Schönheit und Musik verbindet“, erläuterte App-Chef Jeff LaPenna am Mittwoch. Männer würden das neue Angebot „genießen“ und Frauen fänden es „ermutigend“.

Für die App namens Playboy Music wurde eine Kooperation mit dem Musikunternehmen bamm.tv begründet. Zu hören sind den Angaben zufolge ausschließlich Live-Aufnahmen, zu denen dann Models posieren oder schauspielern. Dabei ist auch das aktuelle Playmate des Jahres, Eugena Washington, zu sehen - das erste Playmate des Jahres seit dem Nacktfoto-Stopp beim „Playboy“.

Das Herrenmagazin hatte im Oktober die Abschaffung seiner expliziten Nacktfotos mit der Aussage begründet, derartige Bilder seien im Zeitalter des Internets „völlig überholt“. Seither posieren die Damen immer noch in provokanten Posen - aber so, dass nicht mehr alles zu sehen ist.

Mit Playboy Music steigen die Verantwortlichen in den boomenden Markt der digitalen Musik-Vermarktung ein. Im vergangenen Jahr hatten die Umsätze mit Musik via Internet erstmals die Erlöse aus dem Verkauf von Tonträgern wie CDs und Schallplatten überstiegen. Hierfür waren in erster Linie die Streaming-Dienste verantwortlich.

  • afp
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