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Hewlett-Packard Geldsegen für Leo Apotheker nach Rausschmiss

Vor einer Woche wurde der HP-Konzernchef Leo Apotheker gefeuert. In den Monaten, in denen Apotheker den Technologieriesen führte, musste er drei Mal seine Prognose korrigieren. Eine satte Abfindung erhält er trotzdem.
30.09.2011 - 01:46 Uhr 1 Kommentar
Meg Whitman und Leo Apotheker. Quelle: Reuters

Meg Whitman und Leo Apotheker.

(Foto: Reuters)

New York Hewlett-Packard zahlt dem geschassten Konzernlenker Leo Apotheker ein Trennungsgeld von fast zehn Millionen Dollar. In Apothekers elfmonatiger Amtszeit war der Aktienkurs um 45 Prozent gefallen. Es gab massive Kritik an seinen Strategieentscheidungen.

Nun erhält der frühere SAP -Chef eine Abfindung über 7,2 Millionen Dollar und eine Bonus-Zahlung über 2,4 Millionen Dollar. Zudem darf er 156.000 gesperrte Aktien behalten, ihm werden Kosten für einen Umzug nach Frankreich oder Belgien erstattet und Verluste beim Verkauf seines Anwesens in Kalifornien ersetzt.

Die neue HP-Chefin Meg Whitman kann mit diesem Geldsegen nicht rechnen. Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens an die Börsenaufsicht SEC hervorgeht, erhält die frühere eBay -Chefin ein jährliches Grundgehalt von einem Dollar. Zusätzlich hat sie die Option, 1,9 Millionen HP-Aktien zu kaufen.

Zudem steht ihr 2012 eine erfolgsabhängige Bonuszahlung von 2,4 Millionen Dollar zu. Mit dem Ein-Dollar-Jahresgehalt reiht sich Whitman in eine Riege namhafter Konzernlenker wie Yahoo -Gründer Jerry Yang, Steve Jobs von Apple und die Google -Manager Larry Page, Eric Schmidt und Sergey Brin ein.

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    1 Kommentar zu "Hewlett-Packard: Geldsegen für Leo Apotheker nach Rausschmiss"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Apotheker ist kein unternehmer, da alle risiken auf andere abgewaelzt werden. Deshalb ist es profitabler zu gehen als zu bleiben. Runter mit abfindungen und erstattungen. Mann soll sich vorher vergewissern welche risiken man eingeht.

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