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Hoffnungsträger Z10 Blackberry legt sich mit Marktforschern an

Der Smartphone-Pionier Blackberry kämpft um das Ansehen seines neuen Flaggschiffs Z10. Mehrere Marktforschungsunternehmen hatten angedeutet, dass das Z10 ein Ladenhüter sei. Blackberry fordert eine Richtigstellung.
12.04.2013 - 19:37 Uhr 2 Kommentare
Das Z10, das neue Blackberry-Flaggschiff. Quelle: ap

Das Z10, das neue Blackberry-Flaggschiff.

(Foto: ap)

Toronto Der angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry kämpft aggressiv um das Image seines neuen Hoffnungsträgers Z10. Wegen angeblich geschäftsschädigender Angaben will der Konzern nun gegen eine Marktforschungsgesellschaft zu Felde ziehen. Wie das Management am Freitag ankündigte, sollen die Wettbewerbsbehörden in Kanada und den USA einen Bericht der Firma Detwiler Fenton prüfen, in dem eine schwache Z10-Nachfrage im Einzelhandel angedeutet wurde. In den kommenden Tagen werde dazu eine formelle Anfrage gestellt.

Blackberry warf den Marktforschern „falsche und missverständliche“ Darstellungen vor. Detwiler Fenton hatte angegeben, das Z10 werde ungewöhnlich häufig vom Einzelhandel zurückgegeben, ohne die Quelle für diese Informationen offenzulegen. Blackberry betonte hingegen, das Flaggschiff-Modell werde nicht häufiger zurückgeschickt als erwartet und in der Branche üblich. „Anderes anzudeuten ist entweder eine grobe Missdeutung der Daten oder eine absichtliche Manipulation“, beschwerte sich Blackberry-Chef Torsten Heins. Nach immensen Kursverlusten am Donnerstag legte die Blackberry-Aktie am Freitag rund ein Prozent zu.

Für Blackberry muss das Z10 ein Erfolg werden. Schlagzeilen, dass sich das Modell als Ladenhüter entpuppt, dürften dabei nicht helfen. Der Konzern droht im Klammergriff von Apple und Samsung in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Zuletzt überraschten die Kanadier allerdings mit einem Gewinn im vergangenen Geschäftsquartal und peilen auch für das laufende schwarze Zahlen an.

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    2 Kommentare zu "Hoffnungsträger Z10: Blackberry legt sich mit Marktforschern an"

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    • Da könnte durchaus etwas dran sein. Aus Sicht des Konsumenten, belebt Konkurrenz das Geschäft - aus Sicht des Produzenten, werden dadurch die "Küchenstücke" kleiner ;).

    • Analysten hin oder her, um eine kompetente aussage treffen zu können muss man zuerst einmal mit dem neuen Betriebssystem gearbeitet haben.
      Dann wird man bestellen das es hervorragende Arbeit leistet und unschlagbar ist.
      Es ist nicht überraschend das die Analysten vehement alles versuchen einen positiven neu Start zu verhindern steckt doch eine Menge Geld für sie drinnen.

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