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IBM im Umbau Truven Health Analytics soll Gesundheitssparte verstärken

Im April 2015 hat IBM seine Gesundheitssparte gegründet. Mit Truven Health Analytics hat der weltgrößte IT-Dienstleister inzwischen den vierten Zukauf in der Branche getätigt – für 2,6 Milliarden US-Dollar.
18.02.2016 - 19:13 Uhr
IBM-Chefin Ginni Rometty stößt weniger lukrative Hardware-Geschäfte ab und baut gewinnträchtigere Bereiche wie Cloud-Services aus. Quelle: dpa
Weniger Hardware, mehr Cloud

IBM-Chefin Ginni Rometty stößt weniger lukrative Hardware-Geschäfte ab und baut gewinnträchtigere Bereiche wie Cloud-Services aus.

(Foto: dpa)

Bangalore Der weltweit größte IT-Dienstleister IBM baut mit einem milliardenschweren Zukauf sein Geschäft mit Gesundheitsdaten aus. IBM übernimmt dazu für 2,6 Milliarden Dollar Truven Health Analytics, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Es ist der vierte Zukauf des Technologiekonzerns in der Branche seit Gründung der Gesundheitssparte im April 2015. Truven bietet Internet-basierte Gesundheitsdienstleistungen an. Zu den Kunden gehören Behörden, Krankenhäuser und Pharmafirmen.

Zuletzt hat IBM im Oktober für eine Milliarde Dollar die Medizintechnikfirma Merge Healthcare übernommen. Der Computer-Pionier hat zuletzt 15 Quartale in Folge weniger Umsatz erwirtschaftet und steckt mitten in einem Konzernumbau, mit dem er im rasanten Wandel der Branche Schritt halten will. Vorstandschefin Ginni Rometty stößt seit längerem weniger lukrative Hardware-Sparten ab und baut gewinnträchtigere Bereiche wie Sicherheitssoftware und Cloud-Geschäfte für Angebote zur Auslagerung von Computerdiensten ins Internet aus. Damit soll IBM auch von der wachsenden Nachfrage nach einer mobilen und flexibleren Nutzung von Daten und Diensten profitieren.

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