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In eigener Sache Wirtschaftsfilmpreis für Nordkorea-Report des Handelsblatts

Der beste Wirtschaftsfilm in der Kategorie .„Filme innovativ produziert“ ist eine Produktion des Handelsblatts. Eine Reportage über Nordkorea erhält den Wirtschaftsfilmpreis.
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Das Reportage-Special „Nordkorea - Innenansichten einer Diktatur“ von Matthias Rutkowski und Stephan Scheuer (zweiter und dritter von links) erhält den Deutschen Wirtschafts-Filmpreis.
Auszeichnung für das Handelsblatt

Das Reportage-Special „Nordkorea - Innenansichten einer Diktatur“ von Matthias Rutkowski und Stephan Scheuer (zweiter und dritter von links) erhält den Deutschen Wirtschafts-Filmpreis.

BerlinZum 51. Mal wurde am Dienstagabend in Berlin der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis vom Bundeswirtschaftsministerium und der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung verliehen. Mehr als 230 Filme waren eingereicht worden, zehn kamen in die engere Auswahl der Jury, fünf Teams nahmen den Preis bei der Verleihung im Kino International mit nach Hause. 

Die Kunst, komplexe Sachverhalte einfach darzustellen zeichne alle Nominierten aus, sagte Christian Gaebler, Chef der Berliner Senatskanzlei. Gerade in Zeiten von Fakes News sei das wichtig. 

In vier Kategorien wurden die Preise verliehen: „Wirtschaft gut präsentiert“, „Wirtschaft gut erklärt“, „Filme innovativ produziert“ und „Nachwuchsfilme“, zusätzlich wurde ein Jury-Preis vergeben. In der Kategorie „Filme innovativ produziert“ setzte sich das Handelsblatt mit der Webvideo-Serie „Nordkorea - Innenansichten einer Diktatur“ gegen 40 Mitbewerber durch. Die Videos zeigen die Eindrücke von Handelsblatt-Redakteur Stephan Scheuer bei einer Recherchereise nach Nordkorea.

Nur wenige Journalisten hatten bisher überhaupt die Gelegenheit, einen Blick in das extrem abgeschottete Land zu werfen. Scheuer brachte von der Recherche gleich mehrere Dutzend kurze Filme mit, in denen er den Zuschauern einen Einblick in den Alltag der Nordkoreaner bietet. Produziert wurden die Filme von Lukas Sauer und Matthias Rutkowski.

Die Laudatio hielt am Dienstagabend die Fernsehjournalistin Astrid Frohloff, die gleich zu Anfang die Wichtigkeit der Auszeichnung betonte: „Wir leben in einer Zeit, in der wir mehr Wirtschaftsberichterstattung brauchen“, so Frohloff. Scheuer habe einen „großartigen Weg“ gefunden, die wirtschaftliche Situation in Nordkorea „sehr hautnah“ und „sehr lebendig“ zu vermitteln.

Doch vor allem sei es ihm und seinem Team gelungen, das Traditionelle mit dem Neuen zusammenzubringen. Das habe die Jury überzeugt. Denn das Team bündelte die 37 Kurzfilme von der Reise auf einer eigenen Online-Seite zusammen mit ergänzenden Informationen und vielen Grafiken, die die Berichterstattung noch anschaulicher machten. Kreativität betreffe eben auch die technische Seite, sagte Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium.

Frohloff ermutigte auch andere zu mehr Innovationen im Filmbereich: „Preise schaffen Anreize und animieren Filmemacher auch mal neue Dinge zu probieren.“

In den weiteren Kategorie gewannen die rbb-Koproduktion „Das System Milch“ und die NDR-Produktion „CFD-Trading: Wer sind die YouTube-Typen, die Dich reich machen wollen?“. Als bester Film in der Kategorie „Wirtschaft gut präsentiert“ wurde ein Firmenporträt für das Unternehmen Datev. Als bester Nachwuchsfilm wurde „The Cleaners“ von der Gebrüder Beetz Filmproduktion ausgezeichnet, ein Film über die im Ausland sitzenden Menschen, die im Auftrag von Facebook die sozialen Netzwerke von grausamen Inhalten reinigen. Der Jurypreis ging an das Unternehmen Mackevision Media Design.

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