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Infoportal Facebook will die „Mobbung stoppen“

Mobbing wird auch online zum Problem – und das soziale Netzwerk Facebook will dem entgegentreten. Ein Infoportal soll gemobbten Nutzern, aber auch Eltern und Lehrern Empfehlungen geben, wie sie damit umgehen sollen.
21.05.2014 - 14:06 Uhr Kommentieren
Ein Smartphone vor dem Logo von Facebook: Wo stehen die Giganten wie Facebook in der Debatte um Internet-Banking? Quelle: Reuters

Ein Smartphone vor dem Logo von Facebook: Wo stehen die Giganten wie Facebook in der Debatte um Internet-Banking?

(Foto: Reuters)

Berlin Das Soziale Netzwerk Facebook hat ein eigenes Portal zur Vorbeugung von Mobbing gestartet. Das Infoportal „Mobbing stoppen“ richtet sich sowohl an Nutzer, die gemobbt werden, als auch an Beteiligte wie Eltern und Lehrer. Es bietet Hilfestellungen und Empfehlungen, wie sie mit einem derartigen Vorfall umgehen können.

Auch für diejenigen, denen Mobbing vorgeworfen wird, soll das Portal Informationen bieten. Laut Facebook wurde die Seite so gestaltet, dass die Hilfestellungen schnell und einfach zugänglich sind. Meldet ein Nutzer auf Facebook einen Mobbing-Fall, wird er direkt auf „Mobbung stoppen“ umgeleitet.

„Wir leben in einer Welt, in der immer wieder Konflikte aufkommen, ob online oder offline. Daher ist es besonders wichtig, Menschen alle notwendigen Tools und Informationen zur Verfügung zu stellen, um einem solchen Verhalten entgegenwirken zu können“, erklärt Arturo Bejar, leitender Ingenieur bei Facebook. Das Anti-Mobbing-Portal entstand in einer dreijährigen Zusammenarbeit mit Experten des Yale Center for Emotional Intelligence. In Deutschland unterstützen Klicksafe, PlayBack Berlin e. V. und die Stiftung Digitale Chancen das Projekt.

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