Intel baut wieder Speicherchips Zurück in die Zukunft

Der Boom der Smartphones zwingt Intel zu einem harten Strategieschwenk. Der Konzern steigt wieder ins Geschäft mit Speicherchips ein. Er ist nicht der einzige Chiphersteller, der neue Wege geht – oder besser: gehen muss.
Das Computergeschäft als klassischer Absatzmarkt schwächelt zunehmend. Quelle: dpa
Wafer von Intel

Das Computergeschäft als klassischer Absatzmarkt schwächelt zunehmend.

(Foto: dpa)

MünchenDas Halbleitergeschäft dominiert Intel schon lange. Nun steigt der Weltmarktführer wieder groß in das Geschäft mit Speicherchips ein. Genau das hatten die Amerikaner Mitte der 80er-Jahre aufgegeben, seitdem konzentrierten sie sich voll und ganz auf Prozessoren. Mit den kleinen elektronischen Bauteilen – sie sind die Gehirne der Rechner – eroberte Intel systematisch die Welt. Nun erfolgt der erneute Strategieschwenk. Am Dienstagabend präsentierte der Weltmarktführer eine neue Technik, mit der die Computernutzer künftig tausendmal schneller auf ihre Daten zugreifen können als bisher.

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