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Intel Schwaches PC-Geschäft verhagelt das Quartal

Die Zeit des PCs ist vorbei, das trifft auch US-Chipkonzern Intel. Weil die stationären Rechner sich immer schlechter verkaufen, muss der US-Konzern seine Umsatzerwartungen senken. Die Aktionäre reagieren geschockt.
12.03.2015 - 15:49 Uhr Kommentieren
Der Chiphersteller musste seine Umsatzerwartungen kappen. Quelle: dpa
Intel

Der Chiphersteller musste seine Umsatzerwartungen kappen.

(Foto: dpa)

New York Ein unerwartet schwaches PC-Geschäft verhagelt dem US-Chipkonzern Intel das Quartal. Der Infineon-Rivale kappte am Donnerstag überraschend seine Umsatzerwartungen um fast zehn Prozent. Die Erlöse würden im Auftaktquartal wohl nur bei 12,8 Milliarden Dollar liegen, kündigte Intel an. Die Summe könne maximal um bis zu 300 Millionen Dollar höher oder niedriger ausfallen. Zuvor hatte der Konzern mit etwa 13,7 Milliarden Dollar gerechnet - plus/minus 500 Millionen. Bereits dieser Ausblick vom Jahresbeginn war von Analysten als enttäuschend bezeichnet worden.

Intel begründete die Umsatzwarnung damit, dass sich weniger Unternehmen als erwartet neue Computer anschafften und zudem weniger Firmen auf neue Windows-XP-Versionen umstiegen. Den Marktbeobachtern von IDC zufolge fielen die weltweiten PC-Auslieferungen im Schlussquartal 2014 um 2,4 Prozent. Zudem führte Intel die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen und Herausforderungen durch Währungskursschwankungen als Ursache für die schwächeren Erlöse an.

Die Intel-Aktie notierte an der Wall Street kurz nach Handelsstart knapp vier Prozent tiefer. Infineon-Papiere in Frankfurt gaben 2,5 Prozent nach, ASML 1,8 Prozent.

Intel will nun bei Bekanntgabe seiner Quartalszahlen am 14. April einen neuen Ausblick fürs laufende Jahr veröffentlichen. Zuletzt lief es einzig im Geschäft mit Rechenzentren rund.

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