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Internet Bieterkampf um Videoportal Hulu

Es geht mal wieder um risikoreiche Internet-Ökonomie, mit DirecTV und AT&T stehen sich namhafte Akteure gegenüber. Das Objekt ihrer Begierde: Das US-amerikanische Video-Portal Hulu, das sich nur mit Werbung finanziert.
09.07.2013 - 10:52 Uhr Kommentieren
Die Soap „One Life to Live“ wurde gezielt für die jüngere Zuschauerschaft bei Hulu-TV wieder verfilmt – das kostenfreie Videostreaming Portal weckt bei Kennern der Film- und TV-Branche offenbar Hoffnung auf Marktpotenzial. Quelle: Reuters

Die Soap „One Life to Live“ wurde gezielt für die jüngere Zuschauerschaft bei Hulu-TV wieder verfilmt – das kostenfreie Videostreaming Portal weckt bei Kennern der Film- und TV-Branche offenbar Hoffnung auf Marktpotenzial.

(Foto: Reuters)

New York Um das erfolgreiche US-Videoportal Hulu streiten einem Bericht zufolge drei mögliche Käufer. Es lägen drei feste Kaufangebote vor, berichtete das „Wall Street Journal“. Am aussichtsreichsten ist demnach der Satellitenfernsehen-Betreiber DirecTV, der bis zu einer Milliarden Dollar – das sind 778 Millionen Euro – für Hulu geboten habe. Ebenfalls interessiert sind der Telekommunikationskonzern AT&T, der zusammen mit einem früheren Manager des Medienriesen News Corp. ein Angebote vorgelegt hat, und ein Konsortium zweier Investmentfonds, KKR und Guggenheim Partners.

Auf dem 2007 gegründeten Portal können Internetnutzer in den USA kostenlos Filme und Serien ansehen. Das Portal finanziert sich durch Werbung. Gegen eine Gebühr können die Hulu-Nutzer eine noch größere Auswahl Filme und Serien direkt auf ihrem Fernseher oder auf einem Smartphone oder Tablet-Computer sehen. Der Umsatz des Unternehmens betrug im vergangenen Jahr 700 Millionen Dollar, was 545 Millionen Euro entspricht. Es gehört bislang den Medienkonzernen Disney, 21st Century Fox und Comcast.

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