„Internet der Dinge“ Blackberry hofft auf vernetzte Welt

Fast alles, was Blackberry zuletzt angefasst hat, ging schief. Nun hofft der Smartphone-Pionier auf die Vernetzung aller möglichen Geräte. Das „Internet der Dinge“ soll am besten mit der hauseigenen Software laufen.
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Das Blackberry Z3: Der Konzern hatte die Anfangszeit des Smartphone-Geschäfts mitgeprägt, verlor jedoch in den vergangenen Jahren den Anschluss an Samsung und Apple. Quelle: ap

Das Blackberry Z3: Der Konzern hatte die Anfangszeit des Smartphone-Geschäfts mitgeprägt, verlor jedoch in den vergangenen Jahren den Anschluss an Samsung und Apple.

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WaterlooDer notleidende Smartphone-Pionier Blackberry will von der anstehenden Vernetzung aller möglichen Geräte profitieren. Das Unternehmen stellte dafür eine Plattform auf Basis seines Betriebssystems QNX vor. Ziel der Initiative „Project Ion“ sei eine Komplettlösung für das sogenannte Internet der Dinge, betonte Blackberry am späten Mittwoch.

Das im Kern vor rund 30 Jahren entwickelte QNX-System ist nach Ansicht von Blackberry besonders gut für die Anwendung in vernetzten Geräten geeignet, weil es als schlank und sicher gilt. Blackberry hatte QNX nach mehreren Besitzer-Wechseln 2010 gekauft.

Der Konzern hatte die Anfangszeit des Smartphone-Geschäfts mitgeprägt, verlor jedoch in den vergangenen Jahren den Anschluss an Samsung und Apple. Laut Marktforschern betrug der Anteil von Blackberry am Smartphone-Absatz zuletzt weniger als ein Prozent. Der neue Chef John Chen will unter anderem mit einem Fokus auf das Geschäft mit Unternehmen gegensteuern.

  • dpa
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