Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Internet der Dinge Intel und Samsung schmieden Allianz

Samsung und Intel wollen das Internet der Dinge voranbringen: Gemeinsam wollen die Elektronikkonzerne eine einheitliche Basis für die Vernetzung von Milliarden Geräten schaffen – und haben ein großes Ziel vor Augen.
Update: 08.07.2014 - 10:29 Uhr Kommentieren
Mit dem Tablet die Waschmaschine steuern: Intel und Samsung wollen die Vernetzung von Alltagsgegenständen erleichtern. Quelle: dpa

Mit dem Tablet die Waschmaschine steuern: Intel und Samsung wollen die Vernetzung von Alltagsgegenständen erleichtern.

(Foto: dpa)

New YorkDie Elektronik-Schwergewichte Intel und Samsung tun sich zusammen, um einen Standard für das Internet der Dinge durchzusetzen. Zusammen mit dem PC-Hersteller Dell und zwei Halbleiter-Spezialisten bildeten sie das Open Interconnect Consortium, das eine einheitliche Basis für die Vernetzung von Milliarden Geräten schaffen soll. Ziel sei ein Austausch von Informationen unabhängig von der Art des Gerätes oder des Anbieters, kündigte die neue Organisation am Dienstag an.

In den kommenden Jahren wird mit einer explosionsartigen Entwicklung bei der Vernetzung von Alltagstechnik gerechnet. Der Mobilfunk-Ausrüster Ericsson erwartet 50 Milliarden verbundene Geräte zum Jahr 2020, später könnten es einige hundert Milliarden sein. Derzeit fehlt es noch an übergreifenden Standards zum Datenaustausch, so dass Geräte verschiedener Anbieter oder aus unterschiedlichen Bereichen oft keine Informationen untereinander austauschen können.

Das neue Konsortium ist nicht der erste Versuch, einen Standard durchzusetzen. So hatten sich bereits der Chiphersteller Qualcomm und der Elektronik-Hersteller LG zusammengetan, um ein Protokoll mit dem Namen AllJoyn zu etablieren. Diese Allianz mit dem Namen AllSeen wird bereits unter anderem vom Windows-Riesen Microsoft und dem Netztechnik-Spezialisten Cisco unterstützt.

Doch Intel als weltgrößter Chipkonzern und Samsung als Anbieter einer breiten Produktpalette von Smartphones bis hin zu allen Arten von Hausgeräten haben viel Marktmacht. Intel-Manager Imad N. Sousou sagte der „New York Times“, die Partner hätten sich das AllSeen-Konsortium angesehen, sich dann aber doch entschieden, eine eigene Gruppe einzurichten. Mit ersten Produkten sei im kommenden Jahr zu rechnen.

Daneben gibt es weitere Anstrengungen für einheitliche Formate. In Deutschland will die Initiative EEBus Standards an der Schnittstelle zwischen verbundener Haustechnik und intelligenten Stromnetzen schaffen. Intel war im Frühjahr auch dieser Gruppe beigetreten. Zugleich arbeiten Apple und Google an eigenen Plattformen für die Steuerung vernetzter Haustechnik. Apples HomeKit soll im Herbst kompatible Geräte über iPhone und iPad bedienbar machen. Bei Google spielen die teuer dazugekauften Nest-Thermostate und -Rauchmelder eine Schlüsselrolle – sie sollen sich unter anderem mit Autos und Lichttechnik verbinden.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Internet der Dinge - Intel und Samsung schmieden Allianz

0 Kommentare zu "Internet der Dinge: Intel und Samsung schmieden Allianz"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote