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Internet der Dinge Vodafone will flächendeckendes Maschinennetz aufbauen

Bisher gibt es in Deutschland noch keine flächendeckende Infrastruktur für das Internet der Dinge. Vodafone will das ändern.
22.02.2018 - 10:22 Uhr Kommentieren
Das IoT-Netz von Vodafone soll ab Herbst bundesweit zur Verfügung stehen und bis zu vier Milliarden Dinge gleichzeitig vernetzen. Quelle: dpa
Vodafone Deutschland-Zentrale

Das IoT-Netz von Vodafone soll ab Herbst bundesweit zur Verfügung stehen und bis zu vier Milliarden Dinge gleichzeitig vernetzen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Vodafone will ein Maschinennetz für das Internet der Dinge flächendeckend in Deutschland aufbauen. Rund 90 Prozent des LTE-Netzes würden dafür bis September mit dem sogenannten Narrowband aufgerüstet, kündigte das Unternehmen am Donnerstag an. „Das Internet der Dinge boomt. Und die digitale Revolution Deutschlands wird im Maschinennetz fortgeschrieben“, sagte Hannes Ametsreiter, Chef von Vodafone Deutschland.

Vom Fahrrad über den Frachtcontainer bis zum Wasserzähler könnten dann Dinge ihre Daten austauschen. In vielen Branchen gebe es einen großen Bedarf. Vodafone gehe von einem „ordentlichen zweistelligen Wachstum“ aus, sagte Ametsreiter.

Auch die Deutsche Telekom arbeitet derzeit mit Hochdruck am Aufbau eines entsprechenden Netzes für das Internet der Dinge (IoT) und konzentriert sich in Deutschland vor allem auf die großen Ballungsgebiete. Derzeit sei es an über 600 Orten in Deutschland verfügbar, hieß es zuletzt.

Vor allem in der Fertigungsindustrie gilt das Internet der Dinge als ein wichtiger Wachstumsmotor. Mit der Netzanbindung lassen sich etwa Produktionsmaschinen frühzeitig warten, noch bevor eine Komponente tatsächlich ausfällt, oder mit den generierten Daten auch neue Geschäftsmodelle entwickeln.

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    Das IoT-Netz von Vodafone soll ab Herbst bundesweit zur Verfügung stehen und bis zu vier Milliarden Dinge gleichzeitig vernetzen. Der großflächige Ausbau solle erstmals auch Anwendungen ermöglichen, die sich über ganz Deutschland erstrecken, etwa in der Logistik. Die Sensoren an den Geräten sollen dabei nur dann Strom verbrauchen, wenn sie Daten übertragen.

    • dpa
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