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Philipp Schindler

Der Düsseldorfer lebt bereits seit mehreren Jahren in den USA. Er schätzt das fortschrittliche Bildungssystem seiner neuen Heimat – im Valley lernen bereits Grundschüler das Programmieren.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)

Interview Google-Vorstand Schindler: „Viele haben unser Geschäftsmodell nicht verstanden“

Googles deutscher Topmanager fordert von der Bundesregierung „mehr Mut“ bei der Digitalisierung und verteidigt den Datenhunger des Tech-Giganten.
1 Kommentar

Philipp Schindler, als Google-Vorstand ranghöchster Deutscher bei dem IT-Konzern und einer der einflussreichsten Manager im Silicon Valley, fordert von der Bundesregierung und in Deutschland grundsätzlich mehr Mut bei der Digitalisierung. „Ich wünsche mir, dass wir in Deutschland generell offensiver vorgehen“, sagte Schindler im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Der Manager gibt ein Beispiel: „Wenn wir wissen, dass wir für das maschinelle Lernen in Zukunft völlig neue Datensätze brauchen, müssen wir uns fragen, wie die Bundesregierung die Wirtschaft dabei unterstützen kann, diese viel hochwertigeren Datensätze zu generieren.“

Nach Ansicht des Google-Managers müsste Deutschland auch bei neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz mutiger werden. In der Medizin, beispielsweise beim Thema Hautkrebs, könnten solche Systeme helfen, Leben zu retten, indem erkrankte Hautstellen mithilfe lernender Sensoren zuverlässiger erkannt werden. „Wir müssen Forschung und Anwendung näher zusammenbringen“, forderte der Düsseldorfer.

Mahnende Worte hatte Schindler in Richtung Bundesregierung auch in Sachen Infrastruktur: „Deutschland müsse endlich beim Breitbandausbau vorankommen“, kritisierte der Tech-Experte. „Zudem sollten Investitionen in junge Wachstumsunternehmen begünstigt werden. Mindestens ebenso wichtig ist aber die digitale Bildung, sie ist die Basis für unternehmerischen Erfolg in Zukunft.“

Lesen Sie hier das gesamte Interview:

Herr Schindler, noch nie standen die großen Tech-Konzerne weltweit so unter Druck wie heute. US-Präsident Donald Trump attackiert Google, die EU verhängt Rekordstrafen – und die Bundesregierung will das Kartellrecht verschärfen, um das Wachstum der Tech-Unternehmen zu beschränken. Was haben Konzerne wie Google falsch gemacht, dass es zu dieser Stimmung kommen konnte?
Es ist schwer, für andere zu sprechen, die Technologieunternehmen unterscheiden sich untereinander auch sehr stark. Wir bei Google haben uns stets darauf konzentriert, die besten Produkte für unsere Kunden und Nutzer zu entwickeln. Dazu gehören Sicherheit und der Schutz der Privatsphäre. Daneben ist die Kommunikation über das, was wir machen, sicher mindestens ebenso wichtig. Wir müssen die Menschen besser mitnehmen.

Google hat nur ein Kommunikationsproblem?
Die Technologiewelt hat sich in den vergangenen Jahren in einem atemberaubenden Tempo weiterentwickelt. Wir müssen den Menschen erklären, welche Veränderungen – Chancen wie Risiken – auf uns als Gesellschaft zukommen. Der Verantwortung, die mit unserer Größe einhergeht, sind wir uns sehr bewusst.

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Die EU hat Google verklagt, das ist mehr als schlechte Kommunikation. Machen Sie es sich nicht etwas zu einfach?
Im Gegenteil. Zum einen stimmen wir mit der Bewertung der EU-Kommission nicht überein. Zum anderen müssen wir den Menschen die Vorteile der technischen Entwicklung zeigen. Das tun wir zum Beispiel mit unserem digitalen Weiterbildungsprogramm, das wir in den nächsten Jahren noch ausbauen wollen. Über 500.000 Menschen haben allein in Deutschland unsere Fortbildungen im Rahmen der Google Zukunftswerkstatt besucht, fast 10.000 von ihnen konnten sich anschließend beruflich weiterentwickeln.

Politiker und Kartellbehörden sehen die Größe von Google als Problem. Google und Facebook beherrschen 60 Prozent des weltweiten digitalen Werbegeschäfts. Mit dieser Macht können Sie problemlos in andere Märkte vordringen und Wettbewerber verdrängen. Investoren und Analysten sehen deshalb die drohende Regulierung als das größte Risiko für Google.
Ich habe einen anderen Blick auf den Markt. Noch nie war der Wettbewerb zwischen Plattformen wie Google, Facebook und Amazon so hart. Das sehen Sie in allen Bereichen, im Werbegeschäft, im Videobereich oder beim Cloud-Computing.

Die EU-Kommission hat gerade eine Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro gegen Google verhängt, weil das Smartphone-Betriebssystem Android Google-Programme bevorzugt. Nun wird unter Kartellrechtlern sogar eine Zerschlagung großer Tech-Konzerne diskutiert.
Das Problem ist doch: Viele haben unser Geschäftsmodell nicht verstanden. Denn es basiert darauf, dass wir unsere Partner erfolgreich machen, von kleinen wie großen Unternehmen über Youtuber bis hin zu Entwicklern von Apps.

… was Googles Mutterkonzern Alphabet bis zu 9,4 Milliarden Dollar Gewinn pro Quartal einbringt.
Wir verdienen aber nur Geld, wenn wir anderen helfen, erfolgreich zu sein! Egal ob Mittelstand oder Großunternehmen: Unsere Werbepartner geben nur dann mehr Geld bei uns aus, wenn wir ihnen helfen, neue Kunden zu gewinnen. Unser Erfolg und der Erfolg des deutschen Mittelständlers sind also unmittelbar miteinander verknüpft.

Sie bezeichnen Verlage gern als Partner. Doch die haben sich nun mit dem Leistungsschutzrecht durchgesetzt, wonach Google schon für das Einbinden kleiner Textschnipsel zahlen soll. Was bedeutet das Gesetz für Google?
Journalismus spielt aus meiner Sicht eine essenzielle Rolle für die Demokratie. Daher haben wir ein Interesse daran, Verlage erfolgreich zu machen. Wir haben vergangenes Jahr 12,6 Milliarden Dollar an Publishing-Partner ausgeschüttet.

Weitgehend über Werbung, die Google gegen Gebühr auf den Websites von Verlagen vermittelt.
Das stimmt, dabei gehen aber mindestens 70 Prozent der Erlöse an die Verlage. Zudem schicken wir pro Monat zehn Milliarden Klicks an Medienunternehmen, die diese Reichweite wiederum vermarkten können. Und wir investieren 300 Millionen Dollar in die Google News Initiative, um neue Geschäftsmodelle, Abo-Modelle und Technologien zu entwickelten.

Aber nun soll Google noch mehr zahlen.
Da sollten wir mal abwarten, noch ist ja nichts beschlossen.

Wie verändert sich dadurch das Verhältnis zu den Verlagen?
Wir haben immer gesagt, dass mehr Innovation und Zusammenarbeit der beste Weg sind, um die Medien- und Verlagswelt in Europa zukunftsfähig zu machen. Insofern stehen wir weiter zu einer engen Partnerschaft mit dieser Branche.

Werden Sie den bislang kostenlosen Dienst Google News abschalten?
Es ist zu früh, darüber zu spekulieren. Am Ende geht es doch darum, dass die Menschen in Europa online auch weiterhin einen Zugang zu qualitativ hochwertigen Nachrichten und kreativen Inhalten haben. Daran sollten wir gemeinsam arbeiten.

SPD-Chefin Andrea Nahles hat kürzlich den Vorschlag gemacht, dass große Internetkonzerne gezwungen werden sollten, ihre Daten anonymisiert mit Wettbewerbern zu teilen, damit auch kleinere Anbieter eine Chance bekommen. Was halten Sie von der Idee?
Wir sind ja schon sehr aktiv darin, bestimmte Daten – aggregiert und anonymisiert – zugänglich zu machen. Ein Beispiel: der Environmental Insights Explorer. Eine riesige Datenbank für die Wissenschaft, basierend auf Google Maps: Wetter, Waldrodung, Luftqualität, dies und mehr kann damit analysiert werden.

So ein Gesetz kann aus Ihrer Sicht also ruhig kommen?
Zunächst müsste definiert werden, über welche Daten wir hier überhaupt sprechen. Wir machen bereits heute viele verschiedene Daten für Nutzer und Unternehmen, für Wissenschaft und Forschung oder für Datenjournalisten zugänglich. Erst vergangene Woche haben wir mit google.com/publicdata erstmals eine eigene Suche für öffentliche Daten und Messwerte vorgestellt. Aber es gibt eine klare Unterscheidung zwischen öffentlichen Daten und den Daten, die unsere Nutzer uns bei der Nutzung unserer Dienste anvertrauen und erwarten, dass diese Daten privat und sicher bleiben. Wir tun deshalb alles, um transparent zu machen, wie wir Daten verwenden, und geben den Nutzern die Kontrolle über ihre Daten. Wir bieten dazu zum Beispiel mit der Takeout-Funktion eine Möglichkeit an, mit der Menschen ihre Daten mitnehmen und bei anderen Diensten weiterverwenden können.

Aber grundsätzlich wäre Google bereit, die Daten anonym zu teilen?
Wir verstehen, dass die Politik kleine Unternehmen fördern möchte. Die Frage ist, ob Daten wirklich der Schlüssel dafür sind. Google hat auch einmal klein angefangen und konnte sich alleine durch eine gute Idee, technisches Know-how und Innovation im Wettbewerb durchsetzen. Das wertvollste Gut, das wir bei Google haben, sind unsere Entwickler und deren Fähigkeiten, nicht die Daten.

Eine interessante Feststellung von einem Datenkonzern wie Google.
Facebook, Pinterest, aber auch Twitter und Amazon haben ohne große Datensätze angefangen.

Das war vor mehr als einem Jahrzehnt. Heute, in einer zunehmend von künstlicher Intelligenz bestimmten Technologiewelt, sind Daten ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Wer die meisten Nutzerinformationen hat, kann die besten Dienste anbieten – und mit neuen Angeboten viel schneller Märkte erobern, als es Start-ups können.
Das sehe ich anders: Die Daten von heute sind kein Wettbewerbsvorteil für die Welt von morgen. Nehmen Sie als Beispiel die Karten für selbstfahrende Autos: Dafür reichen die Informationen von Google Maps und Street View bei Weitem nicht aus.

Weil autonome Fahrzeuge Ortsdaten brauchen, die auf den Zentimeter genau sind.
Genau. Bei diesen Karteninformationen stehen wir – wie alle anderen – erst am Anfang, die Daten müssen mit Technologien wie LIDAR neu erhoben werden. Viel wichtiger ist die Fähigkeit, mit den Daten umgehen zu können. Dafür brauchen wir die besten Entwickler und Experten für maschinelles Lernen. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass wir hier zu viel über defensive Ansätze sprechen.

Schindler im Gespräch mit den Handelsblatt-Redakteuren Sebastian Matthes (l.) und Sven Afhüppe. Quelle: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt
Interview

Schindler im Gespräch mit den Handelsblatt-Redakteuren Sebastian Matthes (l.) und Sven Afhüppe.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)

Was meinen Sie damit?
Ich wünsche mir, dass wir in Deutschland generell offensiver vorgehen. Ein Beispiel: Wenn wir wissen, dass wir für das maschinelle Lernen in Zukunft völlig neue Datensätze brauchen, dann müssen wir uns fragen, wie die Bundesregierung die Wirtschaft dabei unterstützen kann, diese viel hochwertigeren Datensätze zu generieren.

Wie denn?
Es geht um Innovationsförderung, zum Beispiel auf dem Gebiet der Sensortechnologie. Aber das ist nur ein Aspekt. Daneben muss Deutschland beim Thema künstliche Intelligenz mutiger werden. In der Medizin, Stichwort Hautkrebs, können solche Systeme helfen, Leben zu retten, indem beispielsweise erkrankte Hautstellen mithilfe lernender Sensoren zuverlässiger erkannt werden.

Was noch?
Wir müssen Forschung und Anwendung näher zusammen bringen. Denn an dieser Schnittstelle entstehen erfolgreiche Innovationen. Leider gelingt es immer noch zu selten, Forschungsergebnisse dann auch erfolgreich zu einem Geschäftsmodell zu machen. Wir müssen diese beiden Welten mit gezielter Förderung enger verzahnen.

China tut genau das. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, mithilfe milliardenschwerer Investitionen bis 2025 Weltmarktführer bei künstlicher Intelligenz zu werden. Was bedeutet das für Europa?
Wir müssen uns im Klaren sein, dass wir mit riesigen Binnenmärkten konkurrieren. In ganz Nordamerika und in Asien – also China, Indien oder Indonesien – operieren Unternehmen unter nahezu einheitlichen Rahmenbedingungen auf Märkten mit jeweils Hunderten von Millionen Konsumenten. Deshalb ist für mich ein digitaler Binnenmarkt in Europa entscheidend. Er bildet den größten Hebel, um wirklich etwas voranzubringen und den Start-ups der nächsten Generation die Möglichkeit zu geben, schneller und einfacher zu skalieren. Leider kommt diese Diskussion nicht richtig in Gang.

Im Wettrennen um künstliche Intelligenz sieht US-Verteidigungsminister James Mattis mittlerweile sogar die USA zurückfallen: Wird China in dem Feld Technologieführer?
Es gibt in China viele talentierte Gründer und Unternehmer, die in der Lage sind, jedem in der Welt Konkurrenz zu machen.

Verstehen Sie vor dem Hintergrund die Abwehrhaltung der US-Regierung im Handelsstreit?
Ich sehe meine Rolle nicht darin, die Politik der US-Regierung zu kommentieren. Aber wir stehen in einem engen Austausch mit der Regierung.

So eng, dass Sie der Kongressanhörung zum Einfluss ausländischer Kräfte auf den Präsidentschaftswahlkampf fernblieben? Einige Politiker fanden das arrogant.
Wir hatten angeboten, unseren Chefjustiziar zu schicken, der sich in dem Thema am besten auskennt. Das ist abgelehnt worden.

In Deutschland gab es jüngst eine ganze Reihe unternehmerischer Erfolgsgeschichten. Der Gebrauchtwagenhändler Auto1 hat europaweit für Aufmerksamkeit gesorgt, der Zahlungsdienstleister Wirecard ist in den Dax aufgestiegen. Wie blicken Sie aus dem Silicon Valley auf die deutschen Technologieunternehmen?
Ich sehe hier viele spannende Unternehmen, Beispiele aus dem Dax und eine ganze Menge erfolgreicher Start-ups. Aber was auch stimmt: Bislang ist kein Unternehmen der Größe Facebooks oder Googles in Sicht. Das finde ich schade, da wir als Land der Ingenieure dafür prädestiniert sind.

Was muss passieren, damit das klappt?
Deutschland muss endlich beim Breitbandausbau vorankommen, das weiß jeder, aber es ist absolut zentral. Zudem sollten Investitionen in junge Wachstumsunternehmen begünstigt werden. Mindestens ebenso wichtig ist aber die digitale Bildung; sie ist die Basis für unternehmerischen Erfolg in Zukunft.

Wie sieht digitale Bildung im Silicon Valley aus?
Kinder lernen dort schon in der Grundschule die Programmiersprachen Javascript und Python. Das ist im Valley generell üblich, und die Kinder lieben es. Die digitale Bildung setzt sich dann an weiterführenden Schulen und an der Uni fort.

Sie haben von Verantwortung gesprochen: Weltweit werden populistische Bewegungen und Parteien immer stärker, ein Grund dafür ist auch, dass viele Menschen den Wandel durch die Globalisierung und letztlich auch die digitale Transformation nicht überall als Chance begreifen. Sorgt Sie diese Entwicklung?
Die Entwicklung bewegt mich zutiefst, keine Frage. Wenn Sie ein Unternehmen unserer Größe und unserer Innovationskraft sind, müssen Sie sich mit diesen Themen beschäftigen. Die wichtigste Frage für uns ist: Wie nehmen wir die Menschen mit, für die wir die Produkte entwickeln? Wie sorgen wir dafür, dass sich niemand zurückgelassen fühlt?

Was machen Sie da konkret?
Wir haben schon vor einigen Jahren Fortbildungsprogramme in digitalen Themen gestartet. Damit wollen wir zeigen, dass die Entwicklung für jeden Einzelnen eine Chance sein kann. Letztlich muss daraus aber eine Bewegung quer durch alle Schichten werden.

Das klingt schön. Aber wie soll das gelingen?
Am besten gemeinsam. Wir arbeiten mit vielen Partnern in unserer Bildungsinitiative Zukunftswerkstatt zusammen, Fraunhofer, Stiftung Lesen und viele mehr. Wir stehen für Gespräche auch mit neuen Partnern gerne bereit.

Die Menschen müssen zukünftig also ihre digitalen Fähigkeiten ausbauen. Und was sind die nächsten Themen für Google?
Ein großes Zukunftsthema für uns ist Assistive Computing – also der natürliche Umgang mit Computern oder anderen Smart Devices, beispielsweise durch Sprachbedienung. Ich muss dann als Nutzer nicht mehr wissen, welche Befehle ich geben muss, damit mein digitaler Assistent macht, was ich möchte – ich rede einfach mit ihm, und er arbeitet im Hintergrund. Ein weiteres großes Thema ist Cloud-Computing und inwiefern wir anderen Unternehmen unser Wissen in Machine Learning als Service anbieten können.

Sie sind nun seit vielen Jahren im Silicon Valley. Gäbe es einen Job, für den Sie nach Deutschland zurückkehren würden?
Ich bin im Silicon Valley aktuell sehr glücklich, und ich versuche dort nicht nur, meinen Job gut zu machen, sondern auch meine Kinder großzuziehen. Trotzdem wird Deutschland immer meine Heimat bleiben. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Herr Schindler, vielen Dank für das Interview.

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1 Kommentar zu "Interview: Google-Vorstand Schindler: „Viele haben unser Geschäftsmodell nicht verstanden“"

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  • ...für mich habe ich eines verstanden, ein fast 1.000Mld. $ Unternehmen wünscht sich, dass der Staat mehr in die Zukunft investiert, für Daten die zukünftig z.B. von Google dann für eigene Strategien in der Zukunft erfolgreich vermarktet werden können. Hört sich für mich wie geforderte staatl. Subvention an. Sorry Google, wenn Du weiter kommen willst, nimm Geld in die Hand und nimm doch den direkten Weg oder mach es wie die Chinesen, die in Drittländern in Kredite, Infastruktur, Gesundheit und Bildung investiert haben um Sie dadurch in Ihre Abhängigkeit zu bringen.