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IT-Branche Steter Tropfen höhlt den Stein

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Anfang März schon die nächste Ankündigung: neue iMacs. Die Tischrechner werden mit schnelleren Prozessoren und doppeltem Arbeitsspeicher ausgestattet. Kurz darauf, am 11. März, schrumpft Apple seinen iPod Shuffle auf die Hälfte seiner bisherigen Größe. Die Amerikaner integrieren in den Musikspieler erstmals eine Sprachsteuerung. Die Stimme informiert den Nutzer über die Wiedergabelisten und die gespeicherten Titel und ermöglicht, über die am Kopfhörerkabel angebrachte Steuerung zwischen den bis zu 1 000 gespeicherten Titel auszuwählen.

Durch einen Knopfdruck kann man Befehle ausführen, die Lautstärke regeln, zwischen Wiedergabelisten wechseln oder den Namen von Lied und Künstler ansagen lassen. Kaum ist die neue Nachricht von den Apple-Fans verdaut, lüftet Top-Manager Philip Schiller das Geheimnis über die nächste Generation der iPhone-Software und nährt damit die Spekulation über neue Apple-Handys im Sommer.

Das seien jedoch alles keine bahnbrechenden Innovationen, kritisiert Stephan Scholtissek, Deutschland-Chef der Beratungsfirma Accenture: "Apple will nur von der Krise ablenken." Allerdings sei es ein gutes Mittel, um Zuversicht zu verbreiten. Alleine das könnte die Stimmung verbessern, sagt Scholtissek. Und nicht zuletzt: Davon könnten deutsche Firmen lernen.

Früher hat Apple eher die großen Ankündigungen geliebt. Jobs hat zwei-, dreimal im Jahr einen Strauß von Produktverbesserungen präsentiert und ganz zum Schluss meistens eins drauf gesetzt und beispielsweise das iPhone aus der Tasche gezogen.

Betrachtet man den Apple-Kurs in den letzten Wochen, dann hat zwar keine der Ankündigungen große Sprünge erzeugt. Allerdings hat die kontinuierliche Berieselung auch nicht geschadet. Lag der Kurs im Januar noch bei 90 Dollar, ist er bis gestern auf über 105 Dollar geklettert.

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