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IT-Einsatz beim Bundesligastart Wenn SAP für Pep mitschreibt

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„Wir wollten die große Bühne nutzen“

SAP startete erst vor drei Jahren mit Softwareangeboten für den Sportbereich. Ursprünglich war das Engagement als reines Marketing gedacht. „Wir wollten die große Bühne nutzen“, erklärt Wagner.

Die Segelnationalmannschaft überprüfte vor den Olympischen Spielen 2012 Trim und Reaktionszeiten bei Manövern am Rechner. Die National Basketball League (NBA) wertet Spielstatistiken aus. Seit neuestem wird SAP-Software auch bei den Tennis-Turnieren der Women's Tennis Association (WTA) genutzt. Trainer bekommen Live-Daten auf das Tablet gespielt und können ihren Schützlingen noch während des Spiels die Analysen ihrer gröbsten Schnitzer und Stärken vorlegen.

Die Analyse großer Datenmengen gehörte in den vergangenen Jahren zu den am schnellsten wachsenden Bereichen im Softwaregeschäft. Sowohl SAP als auch IBM gehören zu den Marktführern auf dem Feld.

Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass auch IBM bei den großen Sportereignissen mitmischt. Der IT-Konzern, der zu den größten Softwareanbietern weltweit gehört, beliefert seit 25 Jahren das Tennis-Turnier Wimbledon mit IT - inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich.

„Viele Sportorganisationen kommen inzwischen auf uns zu und fragen, könnt ihr uns helfen“, sagt Sam Seddon, der bei IBM für die Technologien rund um Wimbledon zuständig ist. IBM baut keine speziellen Programme für die Sportler. „Wir konfigurieren unsere Software auf verschiedene Weise.“ Bei IBM spricht man von einem „mittelgroßen Geschäft“. „Es ist ein guter Weg, den Nutzen unserer Software zu erklären“, sagt IBM-Manager Seddon.

Auch SAP verschenkt seine Software inzwischen nicht mehr. Seit dem 14. Juli tauchen die Analysewerkzeuge für Fußballteams auch in der Preisliste des Softwarekonzerns auf. Das große Geld erwartet SAP in dem Geschäft allerdings nicht. „Wir nehmen den Markt ernst und sehen Wachstum“, sagt Wagner. Nach wie vor gehe es aber eher darum, die Möglichkeiten der Software aufzuzeigen.

  • dpa
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