IT-Unternehmen Ulrich Dietz – der schwäbische Start-up-Pate

Der IT-Unternehmer bringt Start-ups und Unternehmen zusammen: und zwar mit einem Mix aus Wettbewerb, Messe und Show.
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Der humanoide Roboter Sophia wurde bei der Eröffnung des „new. New Festivals“ in Stuttgart von Ulrich Dietz präsentiert.
Ulrich Dietz mit Roboter Sophia

Der humanoide Roboter Sophia wurde bei der Eröffnung des „new. New Festivals“ in Stuttgart von Ulrich Dietz präsentiert.

„Sophia, wie gehts?“, fragt IT-Unternehmer Ulrich Dietz auf der Bühne der Stuttgarter Schleyer-Halle. Freundlich antwortet der weltbekannte humanoide Roboter: „I am Sophia from Hongkong.“ Später sagt sie Sätze wie: „Künstliche Intelligenz wird jede Industrie verändern.“

Der menschenähnliche Roboter des Hongkonger Unternehmens Hanson Robotics lernt mit seinem speziell programmierten Prozessor während des Gesprächs und kann auch Fragen stellen. Manchmal dauert es ein bisschen, bis Sophia antwortet. Aber im Juni war selbst die Bundeskanzlerin beeindruckt, wie weit die Robotik schon ist. Sophia ist begehrt und dient bei vielen Tech-Events als Hingucker.

Dietz hat keine Kosten gescheut, diese Attraktion auch bei der Eröffnung des „new. New Festivals“ in Stuttgart zu präsentieren. Der Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzende des Finanzdienstleisters GFT hat ein feines Gespür dafür, wie man Start-ups und schwäbische Unternehmen zusammenbringt. Es ist eine Mischung aus Show, Messe und Wettbewerb.

Fünf Jahre sorgte er mit seinem Start-up-Wettbewerb „Code N“ auf der Cebit in Hannover für Furore. Dann trennte er sich von der Messe und initiierte seine erste eigene Veranstaltung 2016 in Karlsruhe; jetzt läuft bis Mittwoch in Stuttgart die zweite. 50 Start-ups aus 15 Ländern kämpfen um ein Preisgeld von 30.000 Euro. Dietz erwartet bis zu 10.000 Besucher.

Der 60-Jährige ist ein genialer Netzwerker. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut hat er schon auf seiner Seite. „Das Festival ist für den schwäbischen Mittelstand perfekt, um Impulse für die Digitalisierung zu bekommen.“

Aber auch die Großen wie Daimler, Porsche oder EnBW sind bis Mittwoch mit von der Partie. Daimler engagiert sich mit seinem Lab 1886 und der von Daimler mit initiierten Start-up-Autobahn, die mit 20 Partnern 130 konkrete Projekte umsetzt. „Die Szene muss nicht nach Dallas oder Tel Aviv – wir machen unsere Zukunft hier“, konstatiert Dietz. „Die nächste Sophia heißt vielleicht Karl Kachele und kommt aus Karlsruhe.“

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