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Jahresausblick Ericsson hat durchwachsende Erwartungen

Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson rechnet für 2010 mit einem durchwachsenen Jahr. Wegen finanzieller Engpässe muss der Konzern bei den Investitionen auf die Bremse treten, zur Triebfeder werde immer mehr das wachsende Servicegeschäft.
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Ericsson-Zentrale in Kista, nördlich von Stockholm. Quelle: ap

Ericsson-Zentrale in Kista, nördlich von Stockholm.

(Foto: ap)

HB BERLIN. In einigen Regionen dürfte die Nachfrage schwach sein, weil die Telekomnetzbetreiber infolge finanzieller Engpässe bei Investitionen auf die Bremse treten, wie Finanzchef Jan Frykhammar im Interview der "Börsen-Zeitung" sagte. Andererseits gehe Frykhammar davon aus, dass die Überlastung insbesondere der Mobilfunknetze Investitionsdruck bei den Kunden aufbaue. Es sei aber nicht sicher, ob sich dies schon im laufenden Jahr im Konzernumsatz von Ericsson niederschlagen werde. Die Schweden wollen im scharfen Wettbewerb Marktanteile und Margen verteidigen.

Allerdings sagte Frykhammar, noch sei offen, ob die eingeleiteten Sparmaßnahmen, die Mitte 2010 zu einer Kostenentlastung von 1,4 bis 1,5 Mrd. Euro führen sollen, sich voll in einer Verbesserung der operativen Marge niederschlagen werden oder zum Teil in die Entwicklung oder die Verteidigung von Marktanteilen fließen. Bei Ericsson werde das Servicegeschäft, das 2009 bereits für 40 Prozent des Konzernumsatzes stand, immer mehr zur Triebfeder.

Frykhammar rechnet damit, dass Ericsson das Geschäft mit sogenannten Managed Services Outsourcing Deals, bei denen Ericsson den Netzbetrieb für Telekom-Unternehmen übernimmt, im laufenden Jahr ausbaue und insgesamt neue Geschäftsmodelle in Kooperation mit den Kunden entwickele. Mit der Ertragskraft der zweistellig wachsenden Service-Division zeigte sich der Finanzchef sehr zufrieden. Die operative Marge liege "stabil zwischen 14 und 16 Prozent" und habe zuletzt die Rendite des Gesamtkonzerns gehoben.

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