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Kabel Deutschland Börsengang statt Verkauf

Die US-Beteiligungsgesellschaft Providence als Haupteigentümer wird den Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) laut britischen Medienberichten vom Samstag nicht verkaufen. Mehrere Übernahmeangebote von konkurrierenden Investorengruppen seien demnach abgelehnt worden. Nun soll ein Börsengang von KDG der Beteiligungsgesellschaft Geld bringen.
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Kabel-Deutschland-Logo vor der Zentrale in Unterföhring. Britischen Medien zufolge will Providence das Unternehmen an die Börse bringen. Quelle: dpa

Kabel-Deutschland-Logo vor der Zentrale in Unterföhring. Britischen Medien zufolge will Providence das Unternehmen an die Börse bringen.

(Foto: dpa)

HB LONDON. Mindestens fünf Interessenten sollen Gebote in Höhe von rund sechs Mrd. Euro für KDG abgegeben haben. Der Kabelnetzbetreiber hatte sich dazu nicht geäußert. In den vergangenen Wochen war über ein Bieterrennen spekuliert worden. Providence plant den Berichten zufolge nun einen Börsengang. Damit würden die Besitzer mehr Geld bekommen als mit einem Verkauf, werden Vertraute des Geschäfts zitiert. Der Schritt solle in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden.

Mit dem Börsengang will Providence laut den Medienberichten etwa eine Milliarde Euro einspielen, gleichzeitig aber Haupteigentümer bleiben. Wann dies geschehen soll, wurde nicht berichtet. Die Finanzinstitute Morgan Stanley, Deutsche Bank, UBS und JP Morgan seien damit betraut. Falls der Börsengang mit diesen Vorgaben anläuft, wäre dies die größte Kapitalbeschaffung einer Beteiligungsgesellschaft seit Beginn der Kreditkrise.

Der Umsatz des Kabelnetzbetreibers kletterte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2009/10 (31. März) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,3 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. Unter dem Strich verdiente KDG 23,1 Mio. Euro - nach einem Verlust von 46,8 Mio. Euro im Vorjahr.

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