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Kabelnetzbetreiber Gericht entscheidet über Unitymedia-Fusion

Ob und wann die Fusion der beiden Netzdienstleister Unitymedia und Kabel BW vollzogen werden kann, ist weiter unklar. Das zuständige Gericht verschiebt seine Entscheidung – „aus internen Gründen“, wie es heißt.
11.07.2013 - 10:50 Uhr 2 Kommentare
Eine Unitymedia-Filiale in Köln: Die Entscheidung über die Fusion mit Kabel BW wurde verschoben. Quelle: dpa

Eine Unitymedia-Filiale in Köln: Die Entscheidung über die Fusion mit Kabel BW wurde verschoben.

(Foto: dpa)

Frankfurt Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf verschiebt die mit Spannung erwartete Entscheidung über die Fusion des Kabelnetzbetreibers Unitymedia mit dem kleineren Rivalen Kabel BW. Das Gericht werde über den Fall aus internen Gründen am 14. August und nicht wie ursprünglich geplant am Freitag entscheiden, teilte das OLG am Donnerstag mit.

Der Termin ist brisant für die Liberty-Global -Tochter Unitymedia. Der Vorsitzende Richter hatte in einer mündlichen Anhörung Ende Juni die Auflagen, unter denen das Kartellamt den Deal Ende 2011 genehmigt hatte, als zu lasch kritisiert. Sollte er bei seiner Linie bleiben, könnte dies den bereits erfolgten Zusammenschluss nachträglich noch gefährden. Angestoßen hat das Verfahren die Deutsche Telekom. Sie hatte gegen das Okay der Wettbewerbshüter Beschwerde eingelegt.

Unitymedia hatte für Kabel BW 3,2 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt. Die fusionierte Firma kontrolliert die TV-Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. Marktführer Kabel Deutschland ist in den anderen 13 Bundesländer aktiv. Die Branche ist in Bewegung: Derzeit greift der Mobilfunkkonzern Vodafone nach Kabel Deutschland und schnürt eine 11-Milliarden-Offerte.

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    • rtr
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    2 Kommentare zu "Kabelnetzbetreiber: Gericht entscheidet über Unitymedia-Fusion"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das Internet fußt, wie es Medienphilosoph Villem Flusser ausdrücken würde, auf einer faschistischen Schaltung, abgeleitet von Bündel, lat.fasces. Dieses zentralaugerichtete Bündel muß zu einem Netz ausgebaut werden, dh. auch zu dezentralen Netzen. Bsp. Es kann nicht sein, das ein Festnetzortsgespräch über die USA läuft.
      Wie beim Straßenbau ist der anfängliche Aufwand relativ hoch, durch den Verkauf bestehender guter Netze wird das zudem erschwert. Auch müßte spezielle Software entwickelt werden.Dann müßte ein Interface zum alten Internet ausgearbeitet werden. Die Verbindung zweier autarker Netze könnte über Glasfaserkabel oder Satellit erfolgen. Durch Beispielwirkung würde mit der Zeit ein demokratisches Internetnetz entstehen, welches das alte bündelige überflüssig macht..
      Anm.Die neue Netzstruktur ist auch nicht mehr so leicht terrorisierbar. da es keine Hauptadern mehr gibt.
      Die Fusion würde die alte Struktur des Internets fördern.

    • Internet unterm Besatzungsrecht
      Ist dieses Besatzungsrecht von EU offiziell akzeptiert, Wie kann es dann sein das die Besatzer, die auch die Kontrolle über das gesamte Internet haben und die Lizenz zum Ausspähen deutscher Bürger in Deutschland haben, deutsche Kabelgesellschaften, aufkaufen dürfen. Telekom ist derzeit sehr langsam, Kabelgesellschaften, wie KD schneller. KD wird zu Vodafone. Jetzt auch Kabel BW. Die Datenautobahnen gehen uns verloren.
      Für ein dezentrales Internet

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