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Kabelnetzbetreiber zuversichtlich für Kartellverfahren Kabel Deutschland verringert Verlust

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Mit Blick auf die Kabel-Aufrüstung sagte Steindorf, die KDG habe keineswegs von den Plänen für das Breitband-Internet Abstand genommen. Allerdins müsse der Konzern darauf achten, dass dies „ökonomisch sinnvoll“ geschehe. Binnen drei Jahren wolle KDG rund 350 bis 360 Mill. € in die gesamte Aufrüstung - also nicht nur Breitband-Interntfähigkeit, sondern auch Digitalisierung und Interaktivität - investieren.

Von April bis Juni steigerte die KDG den Kernumsatz geringfügig auf 254,7 (Vorjahr 253,0) Mill. €, während die nichtbetrieblichen Erlöse sanken. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) stieg der Gewinn um fünf Prozent auf 103,2 Mill. €. Der Verlust unter dem Strich sank um mehr als drei Viertel auf 4,3 (19,4) Mill. €. Thomason sagte, er rechne für das vierte Quartal oder das Auftaktquartal 2005 mit dem Erreichen der Gewinnzone.

Im Geschäft mit Digital-TV konnte KDG bis Ende Juni 90 000 Abonnenten gewinnen. Ein neues Programmpaket im Herbst solle für weitere Impulse sorgen, so dass er bis Jahrensende mit 220 000 bis 250 000 Kunden rechne, sagte Steindorf. KDG - und vor allem die geplante Fusion mit den kleineren Mitbewerbern - wird sowohl von dem PayTV-Anbieter Premiere als auch von den beiden privaten Sendergruppe RTL und Pro Sieben Sat1 mit Skepsis betrachtet. Sie befürchten, dass die KDG auf Grund der Marktmacht die Preise für den Zugang zu den Kunden diktieren und zudem womöglich selbst als Programmlieferant auftreten könnte.

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