Karriere-Netzwerk Xing erhöht Dividende für seine Aktionäre

Das Online-Netzwerk Xing schüttet sein Füllhorn über den Aktionären aus. Zuletzt hatte der Überschuss um 15 Prozent zugenommen. Die Wachstumsstrategie des Vorstands bleibt bestehen.
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Anteilseigner am sozialen Netzwerk Xing profitieren von ihrem Geschäft. Quelle: dpa

Anteilseigner am sozialen Netzwerk Xing profitieren von ihrem Geschäft.

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MünchenDas boomende Karriere-Netzwerk Xing schlachtet für den Haupteigner Burda und die übrigen Aktionäre sein Sparschwein. Das Unternehmen will seine Dividende kräftig anheben und insgesamt mehr als das Doppelte dessen ausschütten, was im vergangenen Jahr an Gewinn erwirtschaftet wurde. Der Überschuss legte nach Firmenangaben vom Dienstag um 15 Prozent auf 10,5 Millionen Euro zu, die Aktionäre sollen 23,4 Millionen Euro bekommen. Der Medien- und Online-Konzern Burda hält 52 Prozent der Anteile.

Wegen ausreichend flüssiger Mittel könne Xing die Zahlung stemmen, ohne seine Wachstumsstrategie zu verändern, erklärte Vorstandschef Thomas Vollmoeller. Neben einer Dividendenerhöhung auf 62 Cent je Aktie von 56 Cent im Vorjahr ist eine Sonderzahlung von 3,58 Euro je Anteilsschein geplant.

Dank kräftigen Wachstums vor allem mit Angeboten für Arbeitgeber zur Mitarbeitersuche stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf 85 Millionen Euro. Operativ steigerte Xing den Gewinn (Ebitda) um elf Prozent auf 24 Millionen Euro.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Karriere-Netzwerk: Xing erhöht Dividende für seine Aktionäre"

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  • Wunderbar für die Anleger. Steigende Zahlen in allen Bereichen. Obwohl, ganz kann das nicht stimmen. Wenn man die (Er-) Neuerungen auf XING verfolgt scheint sich das Unternehmen eher auf neue Mitglieder zu fokussieren, denn dem Bestandskunden entsprechende Aufmerksamkeit zu widmen. Langjährige, zahlende Mitglieder werden durch Neuerungen verärgert. Neuster Clou ist die Umgestaltung der Gruppen. Wertvolles Fachwissen wird hier demnächst einfach negiert um dem Wunsch der mobilen Userschaft (Tablet und Smartphone Anteil ca.30%) nach einem „Business-Facebook“ zu entsprechen. Man scheint in Kauf zu nehmen, wichtige, treue zahlende Leistungsträger zu verlieren.

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