Karrierenetzwerk Xing legt weiter zu

Umsatz, Gewinn und Kundenzahl steigen: Das deutsche Karrierenetzwerk Xing konnte sich im zweiten Quartal noch einmal deutlich steigern. Insbesondere die zahlenden Kunden werden zum Kerngeschäft.
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Ein Smartphone mit der Startseite von Xing vor einen Computermonitor: Das Karriere-Netzwerk kann auf eine breite Nutzerbasis bauen. Quelle: dpa
Netzwerk Xing

Ein Smartphone mit der Startseite von Xing vor einen Computermonitor: Das Karriere-Netzwerk kann auf eine breite Nutzerbasis bauen.

(Foto: dpa)

HannoverMehr zahlende Mitglieder und Geschäftskunden treiben das Geschäft beim Online-Karrierenetzwerk Xing weiter an. Der Umsatz legte im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Viertel auf 30,2 Millionen Euro zu, wie die im TecDax notierte Burda-Tochter am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Der Gewinn zog auf 4,7 (Vorjahr: 2,8) Millionen Euro an. Umsatz und Ergebnis fielen damit etwas besser aus, als Experten erwartet hatten.

Die Zahl der Nutzer habe Ende Juni 9,22 Millionen betragen. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon waren 861.000 (Vorjahr: 829.000) zahlende Kunden. Im Geschäftskundenbereich, bei dem Xing Unternehmen bei der Suche nach Arbeitskräften hilft, zog die Zahl der Kunden auf 17.410 an – ein Plus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Diese Fehler brechen Bewerbern das Genick
Nicht ausreichend über das Unternehmen informiert
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Viele Bewerber machen sich im Vorfeld ihres Jobwechsels nicht genug Gedanken, ob der neue Job tatsächlich etwas für sie ist. Lutz Busch, Berater bei HiTec Consult, einem der führenden Anbieter von Executive Search Consulting in Europa, hält es beispielsweise für eine Todsünde, sich nicht ausreichend über den neuen Arbeitgeber zu informieren: Denn grundsätzlich kann man sich zum Beispiel unter www.bundesanzeiger.de zu jeder Kapitalgesellschaft hervorragend informieren. So lassen sich Übernahmen oder Insolvenzen voraussehen. Auch ein Vorab-Check über Bewertungsportale wie Glassdoor kann nicht schaden.

Wettbewerbsverbot oder lange Kündigungsfrist nicht berücksichtigt
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Ein bestehender Arbeitsvertrag kann so aufgebaut sein, dass der bereits gefasste Entschluss zum Jobwechsel scheitern kann. Bevor die Bewerbung abgeschickt wird, sollten Wechselwillige also noch einmal einen Blick in den aktuellen Vertrag werfen und überprüfen, ob sie überhaupt zum gewünschten Zeitpunkt anfangen können.

Dem Lebenslauf fehlt die Kontinuität
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Natürlich muss auch der Lebenslauf stimmen. Sowas wie: "Ich habe dreimal Pech gehabt, weil das Unternehmen übernommen wurde, insolvent gegangen ist oder ich mich nicht mit meinem Vorgesetzten verstanden habe. Die kurzen Wechsel sind daher nicht in meiner Person begründet" zieht bei Personalern leider nicht. Wenn die Kontinuität fehlt, wandert die Bewerbung auf den Ablagestapel. Es ist unerheblich, wie häufige Wechsel zustande kommen. Bewerber, die schnell die Nerven verlieren und rasant die Arbeitsplätze wechseln, haben irgendwann keine Chance mehr auf einen neuen Job.

Nicht auf die Art des Vertrages geachtet
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Zeitverträge sind für Berufseinsteiger inzwischen gang und gäbe. Knapp die Hälfte aller Neueinstellungen sind befristet. Den Betroffenen bleibt die Hoffnung auf Festanstellung. Doch auch, wenn es nicht der erste Job ist, müssen Bewerber darauf achten, worum es bei der neuen Stelle geht: Teilzeit, unbefristeter Arbeitsvertrag? Es werden immer noch sehr wichtige Dinge zur Klärung bis in das finale Gespräch eines Bewerbungsprozesses geschoben. Deshalb besser früh nach wichtigen Rahmenbedingungen fragen. Der neue Job kann sonst eine Mogelpackung sein.

Vom hohen Gehalt blenden lassen
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Häufig werden nicht die Arbeitsinhalte in den Vordergrund gestellt, sondern monetäre Anreize als Grundlage für den Wechsel gewählt. Ein Trugschluss, der oft bestraft wird. Spätestens nach dem zweiten finanziell motivierten Wechsel wird dem einstellenden Personaler klar, wen er da vor sich sitzen hat. Es gibt natürlich auch das Gegenteil...

Finanzielle Verluste übersehen
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Doch Gier ist nicht das einzige Problem von Bewerbern: Viele vergessen, sich vor einem Jobwechsel anzuschauen, welche Boni, Aktien, Stockoptions oder Pensionszusagen verloren gehen können. Diese Verluste sollte man durch das neue Gehalt auffangen. Ein häufiger Fehler ist, dass Bewerber oft die einzelnen Komponenten mit dem zukünftigen Arbeitgeber separat verhandeln wollen. Dabei sollte man nicht vergessen, dass beispielsweise Aktienzusagen bei vielen, logischerweise bei nicht börsennotierten Unternehmen, gar nicht existieren. Daher immer alle „Benefits“ über das Gehalt abbilden und nicht einzeln einfordern

Bauchgefühl ignorieren
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Schon im Vorstellungsgespräch kann das Gefühl aufkommen, dass man irgendwie nicht zusammenpasst. Wenn das Bauchgefühl „Nein“ sagt, sollte man auch darauf hören.

  • dpa
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