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Klage eingereicht US-Justizministerium will PeopleSoft-Kauf verhindern

In einem Bezirksgericht in San Francisco hat das US_Justizministerium am Donnerstag Kartellrechtsklage eingereicht. Damit soll die Übernahme der Unternehmenssoftware-Firma PeopleSoft durch den Softwarekonzern Oracle verhindert werden.

HB WASHINGTON. Dies hat das Justizministerium am Donnerstag bekannt gegeben. Oracle hatte nach mehrfacher Anhebung seiner Offerte zuletzt 9,4 Milliarden Dollar für PeopleSoft geboten. PeopleSoft ist der größte und Oracle der zweitgrößte US-Anbieter solcher Software. Globaler Branchenführer ist die deutsche SAP AG.

Die Kartellbehörde begründete die Entscheidung damit, dass sie den Wettbewerb zwischen den beiden führenden amerikanischen Finanzmanagement- und Personal-Softwareanbietern beseitigen würde. Dies werde zu höheren Preisen, weniger Innovation und Auswahl für Unternehmen, Regierungsbehörden und andere Organisationen.

Die Generalstaatsanwälte von Hawaii, Maryland, Massachusetts, Minnesota, New York, North Dakota und Texas haben sich der Klage des amerikanischen Justizministeriums angeschlossen. „Wir glauben, dass die Transaktion ganz einfach wettbewerbswidrig ist“, erklärte der Leiter der Kartellbehörde R. Hewitt Pate.

Oracle sollte jetzt angesichts der Klage den Übernahmeversuch aufgeben, betonte PeopleSoft-Chef Craig Conway.

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