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Konkurrenz für CNN und BBC France 24 geht auf Sendung

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170 Journalisten haben seit dem Sommer im südwestlichen Pariser Vorort Issy-les-Moulineaux fieberhaft auf den Sendestart von France 24 hingearbeitet. Foto: ap Quelle: ap

170 Journalisten haben seit dem Sommer im südwestlichen Pariser Vorort Issy-les-Moulineaux fieberhaft auf den Sendestart von France 24 hingearbeitet. Foto: ap

(Foto: ap)

75 Millionen Haushalte werden erreicht

Über Satellit ist das neue Programm zunächst in Europa, im Nahen Osten, Asien und Afrika zu empfangen - von 75 Mill. Haushalten in mehr als 90 Ländern. In den USA kann man die halbstündigen Nachrichten, täglichen Magazine, Reportagen und Diskussionsrunden zunächst nur in Washington und im UN-Gebäude der Vereinten Nationen in New York sehen, was sich in den kommenden Jahren noch ändern soll. Um die französische Kultur und Lebensart auch in der islamischen Welt bekannt zu machen, geht im Juli 2007 zudem eine arabische Version auf Sendung. Der Internetauftritt ist bereits von Beginn an dreisprachig.

Laut „Kikeriki' schreien

170 Journalisten haben seit dem Sommer in der Senderzentrale im südwestlichen Pariser Vorort Issy-les-Moulineaux fieberhaft auf den Sendestart hingearbeitet - unter großem Interesse der nationalen Medien. Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter beträgt 33 Jahre, jeder muss mindestens zwei Sprachen fließend sprechen - und eine Charter unterzeichnen. Darin ist festgehalten, dass France 24 nicht zum Sprachrohr seines Initiators Chirac wird: „Wir werden von keiner Regierung, Partei oder Lobby beeinflusst“, heißt es. „Wir sind niemandes Stimme.“

Für den Einstieg in die internationale Medienarena wurden Reporterteams nach Afghanistan, in den Gazastreifen, nach Bagdad und Darfur geschickt. Das Netz von permanenten Auslandskorrespondenten ist indes noch ausbaufähig, bislang sind es 36. Angesichts eines Budgets von 86 Mill. Euro für 2007 sind die Mittel jedoch begrenzt, so verfügt BBC World etwa über 600 Mill. Euro. Die französische Zeitung „Libération“ mokierte sich daher am Mittwoch, um auf sich aufmerksam zu machen, müsse France24 „ganz besonders laut Kikeriki schreien“.

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