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Konsolidierung Kabel Deutschland rechnet mit grünem Licht für Columbus-Kauf

Für Kabel-Deutschland-Chef Adrian von Hammerstein scheint die millionenschwere Übernahme des Mitbewerbers Tele Columbus nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Auch sonst gab er sich auf der Hauptversammlung optimistisch.
11.10.2012 Update: 11.10.2012 - 15:04 Uhr 1 Kommentar
Das Bamberger Unternehmen Kabel Deutschland würde durch die Übernahme Kunden in Berlin und im Osten Deutschlands hinzugewinnen. Quelle: dpa

Das Bamberger Unternehmen Kabel Deutschland würde durch die Übernahme Kunden in Berlin und im Osten Deutschlands hinzugewinnen.

(Foto: dpa)

München Kabel Deutschland rechnet in den nächsten Monaten mit grünem Licht für die Übernahme des Kabelnetzbetreibers Tele Columbus. Die Entscheidung des Bundeskartellamts werde wohl im Januar 2013 fallen, sagte Kabel-Deutschland-Chef Adrian von Hammerstein am Donnerstag bei der Hauptversammlung des Unternehmens in München. Die gut 600 Millionen Euro schwere Transaktion solle dann im ersten Quartal vollzogen werden. Tele Columbus, überwiegend in Berlin und im Osten Deutschlands aktiv, bringt einen Jahresumsatz von zuletzt 218 Millionen Euro und einen operativen Gewinn (Ebitda) von 81 Millionen ein.

Von Hammerstein bekräftigte zugleich die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2012/13. Demnach soll der Umsatz um 7,5 bis 8,5 Prozent zulegen, der operative Gewinn auf 855 bis 870 (Vorjahr: 795) Millionen Euro steigen. Die Dividende soll auf dem Niveau von 1,50 Euro je Aktie bleiben.

Kabel Deutschland hatte zum Start ins erste Geschäftsquartal seinen Gewinn mehr als verachtfacht. Unter dem Strich verdiente Kabel Deutschland zwischen April und Juni rund 66 Millionen Euro, vor einem Jahr waren es 8 Millionen Euro.

Der Umsatz wuchs im ersten Viertel des krummen Geschäftsjahres um 7,7 Prozent auf 444 Millionen Euro, vor allem dank der weiter großen Nachfrage Kombiangeboten aus Telefon, Internet und Kabelfernsehen. Insgesamt zählt der Konzern rund 13,7 Millionen Kunden.

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    Im Streit mit den öffentlich-rechtlichen Sendern - sie wollen Kabel Deutschland keine Einspeiseentgelte mehr zahlen und haben die entsprechenden Verträge gekündigt - hofft Hammerstein noch auf eine Verhandlungslösung. "Um unsere Rechtsposition zu sichern, haben wir aber an diversen Zivilgerichten Klage eingereicht." Trotzdem stehe Kabel Deutschland für Gespräche zur Verfügung.

    • rtr
    • dpa
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    1 Kommentar zu "Konsolidierung: Kabel Deutschland rechnet mit grünem Licht für Columbus-Kauf"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Interessant. Während das Großprojekt "Kabeloffensive" der Kabel Deutschland gerade operativ um die Ohren fliegt (flächendeckende Ausfälle TV und Internet), macht Herr von Hammerstein gute Miene ...
      ... und die KD Website tut als wenn nichts wäre. In den Foren steigt der Frust: http://totalausfall.kabelstoerung.de/kabel-deutschland.html

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