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Konzern profitiert von neuen Diensten BT erfüllt nicht alle Erwartungen

Der britische Telekomkonzern BT Group hat sein Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 kräftig erhöht. Die Erwartungen der Analysten wurden trotzdem nicht ganz erfüllt.

HB LONDON. Der Umsatz sei um fünf Prozent auf 19,51 Mrd. britische Pfund geklettert, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit. Der Vorsteuergewinn lag mit 2,18 Mrd. Pfund ebenfalls um fünf Prozent über dem Vorjahreszeitraum. BT stemmt sich damit gegen den allgemeinen Trend. Andere europäische Telekomkonzerne verbuchen im Festnetzgeschäft sinkende Erlöse, die nur durch Zuwächse im Mobilfunk ausgeglichen werden. Nach der Trennung von O2 verfügt BT über keine Mobilfunksparte mehr. Mit neuen Diensten (New Wave) wie DSL will die Gesellschaft gegensteuern.

In den drei Monaten bis Ende März habe das operative Ergebnis (Ebitda) auf vergleichbarer Basis 1,43 Mrd. Pfund (2,11 Mrd. Euro) betragen, teilte BT am Donnerstag mit. BT traf damit genau die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern 1,44 Mrd. Pfund verdient. Der Umsatz stieg den Angaben zufolge um sieben Prozent auf 5,13 Mrd. Pfund.

Trotz der hohen Zuwächse hat die BT Group im Geschäftsjahr 2005/06 bei den meisten Kennziffern die Erwartungen der Analysten verfehlt. So lag der Jahresumsatz unter der Konsensprognose von 19,64 Mrd. Pfund. Der operative Gewinn erreichte 2,495 (2,992) Mrd. Pfund verglichen mit einer Schätzung der Analysten von 2,64 Mrd. Pfund. Auch das Ergebnis je Aktie lag mit 18,4 Pence unter der Prognose von 19,2 Pence.

Für das Gesamtjahr will BT eine Dividende von 11,9 Pence je Aktie zahlen, 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit ergebe sich 2005/06 eine Ausschüttungsquote von 61 Prozent (57 Prozent), schreibt die Gesellschaft im Jahresbericht. 2007/08 soll die Quote auf rund zwei Drittel des Ergebnisses (underlying) steigen.

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