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Konzern will die Sparte zum Dienstleister für andere Softwarehäuser ausbauen SAP leitet Strategiewechsel im Servicegeschäft ein

Der Softwarekonzern SAP steht vor einer Neuausrichtung seines auf die Wartung der eigenen Programme beschränkten Servicegeschäfts.
  • Thomas Nonnast

FRANKFURT/WALLDORF. Innerhalb der kommenden 24 Monate will SAP die Servicesparte „zum Dienstleister für andere Softwarehäuser ausbauen“, kündigte der für den Bereich Globaler Service verantwortliche Vorstand Gerhard Oswald im Gespräch mit dem Handelsblatt an.

Derzeit kümmern sich weltweit 5 700 Mitarbeiter um die Wartung der rund 90 000 SAP-Installationen. Dazu gehört zum Beispiel die Einarbeitung gesetzlicher Änderungen, die Pflege von Steuersätzen oder geänderte Bilanzierungsvorschriften.

„Darüber hinaus wird SAP zusätzlich eine breite Palette von Dienstleistungen anbieten, die von der Softwareentwicklung über Testverfahren bis hin zum Kunden-Support reicht“, beschreibt Oswald die neue Servicestrategie. Zielgruppe des Unternehmens sind jedoch nicht mehr Endkunden, sondern Softwarehäuser, die Anwendungsprogramme für die neue Softwaretechnologie herstellen. „Denn SAP selbst wird nur eines von vielen Softwarehäusern sein, das Anwendungen für unsere Plattform herstellt“, prognostiziert Oswald.

Der Softwarekonzern stellt seine gesamte Produktpalette auf eine neue Softwarearchitektur (Enterprise Service Architecture) um, in deren Entwicklung die Walldorfer mehrere Milliarden Euro investieren. Auf der Basis einer eigenen Technologieplattform sollen künftig Anwendungen für Unternehmen flexibler kombinierbar werden. SAP will die Plattform und weiterhin betriebswirtschaftliche Standardanwendungen liefern, andere Softwarehäuser sollen Speziallösungen auch für kleine Branchen herstellen.

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