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Kriselnder Handybauer Nokia verkauft Firmenzentrale

Der abgeschlagene finnische Handy- und Smartphone-Hersteller verkauft seinen Firmensitz in Espoo, um ihn anschließend für den Betrieb zu leasen. Immobilien gehörten nicht zum Kerngeschäft, so Nokias Begründung.
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Das berühmte „Nokia Haus“ kommt unter den Hammer. Quelle: dpa

Das berühmte „Nokia Haus“ kommt unter den Hammer.

(Foto: dpa)

HelsinkiDer angeschlagene finnische Handy-Bauer Nokia macht seinen Firmensitz am Rande der Hauptstadt Helsinki zu Geld. Nokia verkaufe das in den 90er Jahren aus Glas und Stahl erbaute "Nokia Haus" am Meer in Espoo für 170 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. "Natürlich werden wir weiterhin in dem Gebäude arbeiten", erklärte Finanzvorstand Timo Ihamuotila: Nokia least das Gebäude und zahlt an den neuen Eigentümer künftig feste Leasingraten.

Nokia erklärte, der Besitz von Immobilien gehöre nicht zum Kerngeschäft, und bei einer sich bietenden günstigen Gelegenheit sei der Konzern immer bereit, sich von "strategisch nicht wichtigem" Besitz zu trennen.

Nokia steckt seit fünf Quartalen im Minus. Der Konzern, der den Handymarkt mehr als ein Jahrzehnt lang dominierte und bis zum Frühjahr 2011 der größte Handyhersteller weltweit war, hatte die Entwicklung der Smartphones zunächst verschlafen und liegt heute weit hinter der Konkurrenz zurück. Nokia hat eine radikal neue Strategie angekündigt und ging unter anderem eine Partnerschaft mit Microsoft ein.

 
  • afp
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1 Kommentar zu "Kriselnder Handybauer: Nokia verkauft Firmenzentrale"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Na wenn es soweit ist: ist das Ende in Sicht.
    Wahrscheinlich ist der Käufer noch eine Tochterfirma von Nokia und dient nur zur Bilanzpuschung.

    Auch kaum zu glauben ist, das hier kein langfristiger Mietvertrag abgeschlossen werden musste.

    Über die Kurzsichtigkeit bin ich wirklich erstaunt; aber auch bei Karstadt war der Middelhoff ja seinerzeit der Meinung, das der Häuserverkauf die Topentscheidung war.

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