Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

„Kronen-Zeitung“ Karstadt-Eigner René Benko will auch Medienunternehmer werden

Der Immobilieninvestor steigt in größerem Stil die Medienbranche ein. Der Österreicher hält bereits 49 Prozent bei der „Kronen-Zeitung“ – und hat mehr vor.
Kommentieren
Der Österreicher kauft in der Medienbranche zu. Quelle: dpa
René Benko

Der Österreicher kauft in der Medienbranche zu.

(Foto: dpa)

WienDer österreichische Immobilienunternehmer und Karstadt-Eigner René Benko will größer im österreichischen Medienmarkt einsteigen. Er wolle den Anteil der deutschen Funke-Gruppe an der österreichischen „Kronen-Zeitung“ übernehmen, sagte er in einem Interview mit der österreichischen „Presse am Sonntag“. Er sehe in der Medienbranche großes Entwicklungspotenzial durch die Digitalisierung. „Das finde ich unternehmerisch reizvoll.“

Benko war mit seiner Firma Signa im vergangenen Jahr mit 49 Prozent bei der WAZ Ausland Holding eingestiegen. Darin hält die Funke-Gruppe ihre Beteiligungen in Österreich, unter anderem die Hälfte der „Kronen-Zeitung“. „Das Angebot besagt: Signa übernimmt die restlichen Anteile von Funke, die 'Krone' liegt damit wieder in österreichischer Hand“, so Benko im Interview.

„Falls Signa den restlichen Hälfteanteil erwerben sollte, würde ich gern eine aktivere Gesellschafterrolle wahrnehmen“, sagte Benko weiter. Eine „unfreundliche Übernahme“ der anderen Hälfte, die die Familie Dichand hält, strebe er nicht an. Christoph Dichand ist Herausgeber und Chefredakteur.

Zwischen der Familie und die Funke-Gruppe gibt es Spannungen. Die Familie hatte sich auch kritisch über den Einstieg von Benko in der Holding geäußert.

Der Immobilieninvestor hatte zuletzt im März Schlagzeilen gemacht, als er mit einem US-Partner das Chrysler Building in New York kaufte. Nach seinen Angaben beträgt die Bilanzsumme seiner Unternehmensgruppe 16 Milliarden Euro. Die Holding habe im vergangenen Jahr einen Jahresgewinn nach Steuern von „über einer Milliarde Euro“ gemacht.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

Mehr zu: „Kronen-Zeitung“ - Karstadt-Eigner René Benko will auch Medienunternehmer werden

0 Kommentare zu "„Kronen-Zeitung“: Karstadt-Eigner René Benko will auch Medienunternehmer werden"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.