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Lautsprecher-Hersteller Sonos will ins Kopfhörer-Geschäft einsteigen

Ab dem nächsten Jahr will Sonos eigene kabellose Kopfhörer auf den Markt bringen. Der Lautsprecher-Hersteller visiert ein Preissegment ab 300 Euro an.
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Bisher hat sich die Firma nur auf Lautsprecher-Systeme für Zuhause konzentriert. Quelle: AP
Sonos

Bisher hat sich die Firma nur auf Lautsprecher-Systeme für Zuhause konzentriert.

(Foto: AP)

Los AngelesDer Anbieter vernetzter Lautsprecher Sonos will laut einem Medienbericht seine Produktpalette mit dem Einstieg ins Kopfhörer-Geschäft erweitern. Die kabellosen Kopfhörer seien noch in einer frühen Entwicklungsphase und könnten zum kommenden Jahr auf den Markt kommen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg. Die Sonos-Aktie, deren Kurs seit dem Börsengang im Juli von 21 auf 11 Dollar gefallen war, startete in den US-Handel am Freitag mit einem rund einprozentigen Plus.

Sonos konzentrierte sich bisher darauf, seine Lautsprecher in verschiedenen Räumen eines Haushalts zu platzieren. Die Firma hatte zuletzt aber auch angedeutet, auch außerhalb des Hauses aktiv zu werden. Als erster Schritt in diese Richtung wurden Außen-Lautsprecher vorgestellt, die in Kooperation mit dem Spezialanbieter Sonance entwickelt wurden.

Bei den Kopfhörern nehme Sonos das Marktsegment von Modellen mit einem Preis ab 300 Dollar ins Visier, berichtete Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Hier gibt es starkes Wachstum - aber auch viel Konkurrenz unter anderem von Bose, der Apple-Marke Beats und diversen anderen Anbietern. Sonos wolle neben seinem Sound-Konzept auch mit der Integration von Amazons Sprachassistentin Alexa und des Google Assistant punkten, hieß es.

Der Markt für vernetzte Lautsprecher ist hart umkämpft. Sonos konnte zuletzt zwar mehr Geräte verkaufen - es waren aber zunehmend günstigere neue Modelle, was auf den Umsatz drückt. Gegensteuern will die kalifornische Firma unter anderem auch mit einer Kooperation mit Ikea. Die ersten „Symfonisk“-Lautsprecher der schwedischen Möbelkette mit Sonos-Technologie werden zum Katalog-Wechsel im August erwartet.

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  • dpa
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