Leitartikel zum EU-Verfahren Google nicht mehr gut genug

Lange hat die Politik dem Internetriesen Google in einer Mischung aus Bewunderung und Angst zugeschaut. Mit dem Aufstand gegen den US-Riesen emanzipiert sich Europa nun – das ist gut für den Wettbewerb und die Nutzer.
Der Internetgigant muss die Vorwürfe nun entweder widerlegen oder seine Geschäftspraxis ändern. Quelle: AFP
Suchmaschine Google

Der Internetgigant muss die Vorwürfe nun entweder widerlegen oder seine Geschäftspraxis ändern.

(Foto: AFP)

Für das Gute und Böse in der Welt sind in vorderster Linie Richter und Pfarrer zuständig. Nicht weit davon entfernt hat sich das US-Unternehmen Google angesiedelt, einer jener Blitzaufsteiger aus der allumfassenden Domäne des Internets, der sich einen hübschen Slogan für die Schlachten des Weltmarkts erfunden hat: „Don’t be evil“, tue nichts Schlechtes. Damit sich die Sicht aufs Gute vom kalifornischen Mountain View in alle Ecken verbreitet, beschäftigen die „Googlers“, wie sie sich nennen, eine exzellente Lobbytruppe. Als deren Herold dient Eric Schmidt, der Verwaltungsratschef, der mit allerlei Büchern evangeliengleich die neue Welt zu erklären versucht.

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