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Lenovo Büroverkauf lässt Gewinn hochschnellen

Der Verkauf einer Immobilie in Peking sorgt bei Lenovo für einen Gewinnsprung. Im Geschäft mit PCs und Smartphones läuft es dagegen schlechter. Der Umsatz des chinesischen Konzerns fällt um sechs Prozent.
18.08.2016 - 09:52 Uhr
Im vergangenen Quartal verbuchte die Sparte einen operativen Verlust von 156 Millionen Dollar. Quelle: AP
Smartphones von Lenovo

Im vergangenen Quartal verbuchte die Sparte einen operativen Verlust von 156 Millionen Dollar.

(Foto: AP)

Hongkong Der weltgrößte PC-Hersteller Lenovo hat im ersten Geschäftsquartal einen deutlichen Gewinnsprung verbucht, der allerdings vor allem auf den Verkauf einer Immobilie in Peking zurückgeht. Der Nettogewinn sei um 64 Prozent auf 173 Millionen Dollar in dem Vierteljahr gestiegen, teilte der chinesische Konzern am Donnerstag mit. Im Vergleichsquartal des Vorjahres drückten noch Umstrukturierungskosten das Ergebnis. Der Immobilienverkauf erbrachte 132 Millionen Dollar.

Der Umsatz des Unternehmens fiel um sechs Prozent auf 10,05 Milliarden Dollar. Marktanalysten hatten allerdings mit einem noch größeren Rückgang auf 9,63 Millionen Dollar gerechnet. Lenovo setzte zwei Prozent weniger Computer ab. In der Branche insgesamt ging es zuletzt vier Prozent nach unten.

Im Smartphone-Geschäft zahlt sich der Kauf von Motorolas Handysparte im Jahr 2014 noch nicht aus. Lenovo wollte sich mit der Übernahme vom schwächelnden PC-Geschäft unabhängiger machen, sieht sich aber derzeit auch mit einem schrumpfenden Mobilfunkgeschäft konfrontiert. Hinzu kommt die scharfe Konkurrenz sowie die Dominanz von Samsung und Apple. Einen Gewinn in der Sparte erwartet Lenovo nicht vor Oktober 2017.

Lenovo-Chef Yang Yuanqing zeigte sich aber optimistisch: „Wir können das Geschäft komplett drehen“, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Lenovo will sich dabei auf den Markt für Premium-Smartphones konzentrieren.

  • rtr
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