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Leslie Moonves Ex-CBS-Chef verliert wegen Belästigungsvorwürfen seine Abfindung

Der einstige Vorstandschef des Medienunternehmens muss auf 120 Millionen Dollar Abfindung verzichten. Den Besitzern kommt der Skandal recht.
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Der Erfolg garantierte ihm keine ewige Immunität. Quelle: AFP
Leslie Moonves

Der Erfolg garantierte ihm keine ewige Immunität.

(Foto: AFP)

New YorkEr war einer der mächtigsten Männer in der US-amerikanischen Medienwelt. Doch nun hat Leslie Moonves mit der #MeToo-Bewegung die Vergangenheit eingeholt. Denn nach seinem Rücktritt im Septembermehr als zehn Frauen hatten ihm sexuelle Belästigung vorgeworfen – verliert der Ex-CBS-Chef nun auch seine Abfindung in Höhe von 120 Millionen Dollar. Die Gründe: Verletzung der Unternehmensrichtlinien sowie ein Verstoß gegen seinen Arbeitsvertrag.

Moonves, 69, galt lange als Ausnahmefigur in der Branche. Er war bereits als TV-Produzent erfolgreich, bevor er 1995 zu CBS kam und 2006 zum Vorstandschef aufrückte. Mit Serien wie „CSI“ und „Big Bang Theory“ zog er CBS aus dem Quotentief und machte den Sender zum meistgesehenen in den USA. Doch der Erfolg garantierte ihm keine ewige Immunität.

Im Sommer hatten ihm sechs Frauen im Magazin „New Yorker“ sexuelle Übergriffe vorgeworfen, später kamen weitere hinzu. Moonves trat daraufhin zurück, handelte aber eine Abfindung aus. Der Redstone-Familie, die CBS kontrolliert, war der Abgang recht. Denn Moonves hatte zuletzt sogar gegen die Redstones geklagt, um ihnen die Kontrollrechte zu nehmen. Er wollte verhindern, dass die Familie Viacom und CBS zusammenlegt.

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