Marktforscher IT-Ausgaben in Westeuropa werden sinken

Der IT-Branche stehen schwere Monate bevor. Die Ausgaben werden laut den Marktforschern von Gartner nur um 3,7 Prozent steigen und in Westeuropa sogar zurückgehen. Schuld sind nicht nur die Fluten in Thailand.
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Nach den Fluten: Fabrik des Elektronikherstellers Hana in Tahiland. Quelle: Reuters

Nach den Fluten: Fabrik des Elektronikherstellers Hana in Tahiland.

(Foto: Reuters)

HelsinkiDie wirtschaftliche Eintrübung und die Überflutungen in Thailand werden die weltweiten Ausgaben für Informationstechnologie nach Einschätzung der Branchenexperten von Gartner dämpfen. Die Marktforscher senkten am Donnerstag ihre Prognose für den Anstieg der IT-Ausgaben in diesem Jahr auf 3,7 Prozent von zuvor 4,6 Prozent. Für Westeuropa sagte Gartner einen Rückgang von 0,7 Prozent voraus.

Im vergangenen Jahr beliefen sich diese Ausgaben weltweit auf 3,7 Billionen Dollar - ein Anstieg von knapp sieben Prozent gegenüber 2010. „Das stockende Wirtschaftswachstum, die Krise in der Euro-Zone und die Folgen der Überschwemmungen in Thailand für die Produktion von Festplatten fordern alle ihren Tribut bei den IT-Ausgaben“, erklärten die Forscher.

Die Ausfälle in Thailand dürften das Angebot an Festplatten auch in den kommenden sechs bis neun Monaten noch um mindestens 25 Prozent drücken, hieß es weiter.

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