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Medien Gruner + Jahr stellt Elternmagazin „Nido“ ein

Ein Jahr nach dem Aus für die gedruckte „Neon“ trifft es nun auch den Ableger „Nido“. Der Verlag sieht keine ausreichende Nachfrage für das Magazin.
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„Nido“ war zuletzt sechs Mal im Jahr herausgegeben worden, nach zuvor monatlicher Erscheinungsweise. Quelle: Jorinde Gersina
G+J-Verlagsschefin Julia Jäkel

„Nido“ war zuletzt sechs Mal im Jahr herausgegeben worden, nach zuvor monatlicher Erscheinungsweise.

(Foto: Jorinde Gersina)

Hamburg Der Hamburger Verlag Gruner + Jahr stellt nach zehn Jahren das Elternmagazin „Nido“ ein. Das Angebot finde keine ausreichende Nachfrage, teilte „Nido“-Verlagsleiter Frank Thomsen am Mittwoch mit. Weder Auflage noch Anzeigenumfang reichten aus, um dem Heft eine wirtschaftliche Perspektive zu geben. Es wird am 19. Juli zu letzten Mal erscheinen, der Internetauftritt www.nido.de wird eingestellt. Zuvor hatte die Funke Mediengruppe darüber berichtet.

Das Magazin für junge Eltern war 2009 als Ableger der Zeitschrift „Neon“ für junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren gestartet. Das Mutterheft war 2018 zum letzten Mal gedruckt erschienen, die Redaktion verbreitet seitdem ihre Inhalte online. „Nido“ war zuletzt sechs Mal im Jahr herausgegeben worden, nach zuvor monatlicher Erscheinungsweise. Auflagenzahlen nannte Gruner + Jahr nicht.

In der „Nido“-Redaktion mit sechs Mitarbeitern seien betriebsbedingte Kündigungen nicht ganz auszuschließen, teilte der Verlagsleiter mit. Der Verlag bemühe sich aber, die Betroffenen anderweitig zu beschäftigen. Die Redaktionen beider Titel waren 2014 von München ins G+J-Verlagshaus nach Hamburg umgezogen.

  • dpa
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