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Der Daimler-Konzern verklagt einem Medienbericht zufolge den Sender SWR. Der Autokonzern wolle erreichen, dass Bilder einer Undercover-Reportage über Leiharbeit im Mercedes-Stammwerk nicht mehr ausgestrahlt werden.

Kommentare

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  • Der Filmbeitrag ist leider nicht mehr bei der Mediathek zu finden. Man muss sich schon auf YouTube verlassen, dort einfach nach " Hungerlohn am Fließband - Wie Tarife bei Daimler ausgehebelt werden " suchen.
    Und genau sowas ist eine weitere Ausbeutung Deutschlands. Firmen, die selbst nur relativ wenig Steuern in Deutschland zahlen, werden von unseren Steuern subventioniert. Die Politiker sind nur empört, aber machen nichts.
    Nach Auskunft eines Arbeitsmarktforschers in dem Beitrag wurden allein im Jahr 2011 vom Staat 8,7 Mrd. Euro an Steuergelder für die Aufstocker bezahlt. Die Arbeiter, die für Niedriglöhne in Werksverträgen oder Leiharbeit stecken und eine Familie ernähren müssen. An allen Ecken fehlt das Geld für öffentliche Einrichtungen und auch Straßen. Die Städte sind Pleite. Warum wohl?
    Lobbyismus ist die neue Korruption. So siehts doch aus.

  • Es war mal der Stern Sindelfingens...
    Seitdem sie die Stadt nicht mehr bezahlen geht es berg ab.

    Diese Industriestadt die mal Zebrastreifen aus Marmor hatte wird zum sozialen Brennpunkt.
    Die Leiharbeit die dort mittlerweile für viele Jugentliche an der Tagesordnung und Normalität ist,
    die bestätigt mich und meine Leute aus dieser Stadt.

    Arme Stadt, arme Bürger... Vertuschen und unter Druck setzen, das könnten die beim Daimler schon immer gut

  • Ein Arbeiter von MB verdient 60+ TEUR, ein Leiharbeiter 25- TEUR. In der Mitte stimmt es also wieder.

  • „Daimler hält die Vorgehensweise der SWR-Redakteure für überaus fragwürdig“,

    und wie ist das Vorgehen von Daimler mit leiharbeitern und Werkverträgen?

Mehr zu: Medienbericht - Daimler verklagt den SWR

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