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Medienbericht Google will W-Lan-Netze in Schwellenländern aufbauen

Die Hälfte der Menschheit hat keinen Zugang zum Internet. Der Suchmaschinenriese Google will das ändern und in Schwellenländern Afrikas und Asiens Netze aufbauen. Ganz uneigennützig sind die Pläne nicht.
25.05.2013 - 10:25 Uhr 4 Kommentare
Google-Chef Larry Page: Mehr Menschen weltweit sollen Zugang zum Internet bekommen. Quelle: AFP

Google-Chef Larry Page: Mehr Menschen weltweit sollen Zugang zum Internet bekommen.

(Foto: AFP)

New York Der Internet-Riese Google will sich laut einem Zeitungsbericht am Ausbau von Mobilfunk-Datennetzen in Schwellenländern Afrikas und Asiens beteiligen. Mit dem Vorhaben könnten rund eine Milliarde Menschen zusätzlich Zugang zum Internet erhalten.

Es gehe vor allem um ländliche Regionen, in denen es heute keine Internet-Zugänge gebe, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag. Google wolle sich für den Aufbau der Netze mit Telekom-Firmen und Ausrüstern zusammentun und entwickele auch Geschäftsmodelle für deren Betrieb, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Google wolle unter anderem Frequenzen für TV-Übertragungen nutzen, wo dies von den Regulierern zugelassen sei. Mit der südafrikanischen und der kenianischen Regierung habe der Konzern aus Kalifornien bereits über eine Änderung der Regeln für die Nutzung von Frequenzen verhandelt. Außerdem arbeite das Unternehmen an billigeren Smartphones mit dem Betriebssystem Android für Entwicklungsländer.

Führende Google-Manager hatten schon lange angekündigt, sie wollten helfen, Menschen in entlegenen und ärmeren Regionen ins Internet zu bringen. Wirtschaftlich erklärt der Konzern, er werde davon profitieren, weil mehr Menschen seine Suche nutzen und auf Anzeigen klicken würden. Schätzungen zufolge nutzt rund die Hälfte der Erdbevölkerung kein Internet.

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    • dpa
    • afp
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    4 Kommentare zu "Medienbericht: Google will W-Lan-Netze in Schwellenländern aufbauen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Google kann in Deutschland damit anfangen.. ;-)

    • Kennt der Author den Unterschied zwischen W-LAN und Mobilfunk?

    • Google macht das
      1. nicht aus Philanthropie
      2. nicht aus Gründen der Entwicklungshilfe
      3. nicht, weil sie ein Herz mit den Armen noch nicht and den Werbekanal der westlichen Welt Angebundenen haben

      Google investiert in den Markt der Zukunft, steckt die Claims für ihre Monopolinteressen gleich von Beginn an ab.

      Die googlesche Verblödung der letzten Winkel der dritten Welt beginnt:
      dubiose Suchalgorithmen und Werbung statt traditionelle Kultur. Die Gewinne werden auch in Zukunft sprudeln... mit Datenschutz werden sie dort nicht auf Widerstand stoßen, ein leichtes Spiel.

    • Google will helfen, genau wie das Handelsblatt.

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