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Medienbericht Sprint plant Übernahmeofferte für T-Mobile US

Der US-Anbieter Sprint soll Interesse an der amerikanischen Tochter der Deutschen Telekom haben. Laut einem Medienbericht könnte das Übernahmeangebot Anfang 2014 vorliegen. Die Aktie an der Wall Street reagierte sofort.
Update: 14.12.2013 - 11:42 Uhr Kommentieren
Der amerikanische Mobilfunkanbieter Sprint soll einem Medienbericht zufolge ein Gebot für die US-Tochter der Deutschen Telekom planen. Quelle: Reuters

Der amerikanische Mobilfunkanbieter Sprint soll einem Medienbericht zufolge ein Gebot für die US-Tochter der Deutschen Telekom planen.

(Foto: Reuters)

New York/FrankfurtDer US-Mobilfunkanbieter Sprint plant einem Medienbericht zufolge ein milliardenschweres Übernahmeangebot für die US-Tochter der Deutschen Telekom. Sprint könnte die Offerte für T-Mobile US bereits in der ersten Jahreshälfte 2014 vorlegen, berichtete das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Transaktionsvolumen würde sich voraussichtlich auf mehr als 20 Milliarden Dollar belaufen, je nach Höhe des Anteils, den Sprint übernehmen würde. Ein Insider sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass Sprint zwar schon länger an T-Mobile interessiert sei.

Allerdings gebe es derzeit keine Gespräche zwischen beiden Seiten. Zudem gilt Experten zufolge eine Genehmigung der Übernahme durch die US-Wettbewerbsbehörden alles andere als sicher. Dennoch schoss der Aktienkurs von T-Mobile US an der New Yorker Börse nach Bekanntwerden der Nachricht um fast neun Prozent in die Höhe.

Für die Deutsche Telekom würde sich mit dem Deal eine Möglichkeit eröffnen, aus dem US-Mobilfunkmarkt auszusteigen. Sprint prüfe derzeit, wie ein fusioniertes Unternehmen aussehen könnte und welche regulatorischen Fragen auf den Konzern zukommen könnten, berichtete auch die deutsche Online-Ausgabe des „Wall Street Journal". Die Telekom war am Samstagvormittag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Sprint wollte sich nicht dazu äußern. Bei T-Mobile US war ebenfalls niemand zu erreichen. Im September hatte der Finanzchef des Unternehmens, Braxton Carter, allerdings zu Reuters gesagt, dass ein Zusammenschluss mit Sprint die „logische und ultimative Kombination“ wäre.

Sollten die Behörden eine solche Transaktion genehmigen, würde der US-Markt künftig nur noch von drei großen Anbietern dominiert. Ein Zusammenschluss der Nummer drei mit der Nummer vier unter den US-Mobilfunkanbietern brächte ein Unternehmen hervor, das es mit den Platzhirschen Verizon Wireless und AT&T aufnehmen könnte.

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