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Medienbranche Springers Verwaltung muss abspecken

266 Stellen will der Medienkonzern Axel Springer abbauen - und zwar ausschließlich in der Verwaltung. Zwar will das Haus wie bei früheren Sparrunden versuchen, ohne betriebsbedingte Kündigungen auszukommen. Konkret zusagen will Springer dies aber nur für etwa die Hälfte der Stellen.
Springer-Chef Mathias Döpfner: Selbst die Effizienz der Vorstandsbüros wurde untersucht. Foto: dpa

Springer-Chef Mathias Döpfner: Selbst die Effizienz der Vorstandsbüros wurde untersucht. Foto: dpa

HB BERLIN. Wie das Medienhaus am Dienstag mitteilte, geht der Stellenabbau auf eine im Mai gestartete Verwaltungsanalyse zurück. Zusammen mit der Unternehmensberatung Roland Berger seien Effizienz und Leistungsfähigkeit sämtlicher Verwaltungsbereiche untersucht worden - von den Vorstandsbüros bis zur internen Gastronomie. Der geplante Personalabbau entspreche 2,8 Prozent der aktuellen Belegschaft.

Springer-Sprecherin Edda Fels sagte, da betriebsbedingte Kündigungen im Hause Springer traditionell als letztes Mittel angesehen würden, wolle man versuchen, möglichst sozialere Wege zu finden. In der Mitteilung des Konzerns heißt es, rund die Hälfte der 266 Stellen solle gestrichen werden, nachdem Mitarbeiter in Altersteilzeit oder in Rente gegangen sind oder das Unternehmen von sich aus verlassen haben. Der noch verbleibende „Anpassungsbedarf“ von weniger als 150 Stellen solle in den kommenden drei Jahren bis Mitte 2009 realisiert werden.

Fels verwies darauf, dass sich für das Gesamtkonzern im Saldo kein Personalabbbau ergibt, weil allein in den vergangenen Monaten in den so genannten marktnahen Bereichen 130 Mitarbeiter eingestellt worden seien. Als marktnahe Bereiche bezeichnet Springer jene Abteilungen, die Medieninhalte produzieren. Fels zufolge will der Konzern Verwaltungsanteil nach Stellen von derzeit 13 Prozent auf zehn Prozent senken.

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