Nach der Schweizer Abstimmung geht die Diskussion über den Rundfunkbeitrag erst richtig los. ARD und ZDF müssen künftig umdenken.

Kommentare

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  • Und vielen Dank an die ÖR, dass sie uns die tägliche Gewaltkriminalität von Merkels Gästen so vorzüglich verschweigen.
    Lieber erfahren wir doch etwas über "rassistische Beleidigungen" im Land.

  • Wunderbar, wir hier der ahnungslose "Europäer" mal erzählt, woher er so seine "Bildung" und seinen "Wissensstand" herbezieht.
    Da braucht sich dann niemand mehr über seine ungewollt komischen Beiträge zu wundern. Er ist einfach der perfekte Konsument!

  • Den Foristen kann man sich nur anschlißen ...eine bestimmte Bevölkerungsgruppe sind "Ratten".
    Das hat auf jeden Fall Niveau!
    Frage: Was zeichnet diese aus?

  • Der ÖRR in Deutschland hat nach meinem Empfinden gegenüber den Privaten oder gar den Bezahlsendern ein extrem gutes Preis-Leistungsverhältnis. Für seit vielen Jahren konstante 17,50 € pro Haushalt im Monat, habe ich ca. 100 Radio- und Fernsehprogramme zur Verfügung; und das in hervorragender Übertragungsqualität; und das mit nur sehr wenig Werbeunterbrechung; und das geschmacksabhängig in sehr guter inhaltlicher Qualität.

    Welcher private Sender und welcher Bezahlsender kann da mithalten? Keiner.
    Welcher private Sender und welcher Bezahlsender kann denn bei barrierefreiem Fernsehen und bei der Verbreitung via Internet mithalten? Keiner.
    Welcher private Sender und welcher Bezahlsender kann denn bei dem technischen aber vor allem mit dem journalistischen Aufwand mithalten? Keiner.

    Das Ergebnis sieht ein Blinder mit dem Krückstock, wenn man sich durch die Programme zappt. Wenn im Privatfernsehen zwischen den endlos erscheinenden Werbeblöcken mal Programm kommt, sind das peinliche Shows oder irgendwelche Serien in denen Menschen keinen normalen Satz miteinander sprechen, weil sie sich im Regelfall anschreien, angiften, beleidigen oder bedrohen. Noch schlimmer sind inzwischen die sogenannten "Nachrichtensender" wie N-TV oder N24 (jetzt WeLT), wo der Zuschauer zum Opfer einer Dauerberieselung der neuesten Straftaten irgendwo auf der Erde, gepaart mit einer Endlosschleife aus pseudo-dokumentarischen Filmchen zu den Außerirdischen, den Waffen im WW I und WW II, diversen Verschwörungstheorien und Hitlers Schäferhund wird.

    Gegen diesen Müll sind selbst mäßige Beiträge im ÖRR eine echte Erholung. Filme ohne Werbeunterbrechung, Kultursendungen, Familienserien, Satiresendungen wie die heute-Show (bei der ich selbst dann nicht reflexartig umschalte, wenn Bernd Höcke auftaucht), gut gemachtes Bildungsfernsehen (Quarks + Co, Wissen macht Ah, Leschs Kosmos), Naturreportagen oder die ganzen Reportagen in den Radioprogrammen sind ALLE dem Programm der Privaten überlegen.

  • o.k.. was fällt mir ein, wenn ich an das öffentlich-rechtliche Staatsfernsehen denke: Gigantisches Budget, Versorgungsanstalt, üppigste Gehälter und Altersversorgung, frecher, inquisitorischer, arroganter, respektloser Interviewstil, Tsunami an Talksendungen, immer die gleichen Gesichter (Reporter wie Fernseh-Schauspieler), schlechte Filme (Drehbücher wie schauspielerische Leistungen), billige englische Serien, geringst möglicher Informationsgehalt (etwa in den Heute-Nachrichten um 19.00: viele bunte Bilder, angereichert mit Lieschen-Müller-Meinungen), unterirdisch schlechte Sportmoderatoren (z.B. Norbert König). Und dann die ganzen Selbstbeweihräucherungsevents. Liebe Leute, so geht es einfach nicht. Da dürft ihr euch über schlechte Noten nicht wundern. Aber Kundenorientierung war ja noch nie euer Ding. Die Diskussion ist noch nicht zu Ende.

  • Das schweizerische Fernsehen kenne ich nicht, aber es ist wohl nahezu auszuschließen, dass dort der gleiche Grad an Arroganz und Verlogenheit herrscht, wie bei den ÖR in Deutschland. Sonst wäre wohl auch keine Zustimmung zu diesem System erfolgt.

    Es ist mir kaum noch möglich, den Dreck hier zu ertragen, höchstens um die Verzweiflung der Journalisten zu genießen, etwa nach der Wahl Trumps. Das war einfach herrlich!

    Das Fernsehen ist die "Desinformationsquelle" Nr.1. Und wir alle bezahlen dafür!

  • ARD ZDF Diese Sender sind zu Propaganda-Einrichtung verkommen, wenn das in der Schweiz nicht so ist, bin ich für die Öffentlichen.

  • In Deutschland sind das aber nur Lippenbekenntnisse, weil hier eben die Bürger nicht abstimmen dürfen, und die Politiker einen Deubel tun werden, es sich mit den Medien zu verderben. Besonders peinlich finde ich, wie in den letzten Tagen fast sämtliche deutsche Intendanten öffentlich kommentieren, wie wichtig ihre Sendeanstalten für den Bürger sind. Wer soll denn gerade denen das abnehmen, wo doch ihr eigener Geldbeutel in höchstem Grade davon betroffen ist. Gerade durch so etwas machen sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk und TV unglaubwürdig; die sollten doch besser in eigener Sache den Mund halten.

  • Ich denke eher, dass das Fazit ist, dass man Menschen mit einer 10 wöchigen Kampagne dazu bewegen kann gegen die eigenen Interessen zu stimmen.

    Die etwa 10 Wochen vor der Abstimmung konnte man das Ja zum Staatsfernsehen in jeder Zeitung, vorgetragen von Politikern und Prominenten finden. Von den Laternenpfählen schauten Plakate mit dem Ja zum Staatsfernsehen, an Bahnhöfen verteilten junge Frauen Schokoherzen und Propaganda für das Staatsfernsehen. Es war eine wirklich beeindruckende Kampagne.

    Ein faszinierender Aspekt ist dass die privaten Qualitätsmedien, die Leidtragenden des sich krakenhaft ausgebreiteten Staatsmedienkonzern, die Kampagne voll mitgetragen haben. Dies mag entweder einer linken ideologischen Solidarität geschuldet sein, oder der Hoffnung der Journalisten irgendwann im gutbezahlten Staatskonzern einen Job zu bekommen.

Mehr zu: Der Medien-Kommissar - Klare Botschaft aus der Schweiz für ARD und ZDF

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